Beschluss der Regierung

Highmed-Agenda soll in Bayern die Forschung beflügeln

Mit einer „Highmed-Agenda“ versucht Bayern, die geballte Universitätsmedizin und Forschung im Münchner Raum international sichtbarer zu machen. Das soll auch der Krankenversorgung zugute kommen.

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München. Mit neuen Klinik- und Forschungsallianzen will die Staatsregierung die Spitzenmedizin in Bayern fördern und ausbauen. Dazu beschloss das Kabinett am Dienstag ein neues Programm unter dem Namen „Highmed Agenda“.

Unter anderem ist eine strategische Allianz wichtiger Münchner Medizin-Einrichtungen vorgesehen: Die medizinischen Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität, die Universitätsklinika und das Helmholtz Zentrum München sollen künftig unter der Dachmarke „M1-Munich Medicine Alliance“ auftreten. Damit werde die bayerische Landeshauptstadt zum stärksten Zentrum für Universitätsmedizin in Deutschland, betonte Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU). In der Mitteilung der Staatskanzlei hieß es, die Allianz solle dafür sorgen, dass der Medizinstandort sein Potenzial in Forschung und Krankenversorgung noch besser ausschöpfen könne und international sichtbarer werde.

Auch in den Bereichen Krebsforschung und Digitalisierung kündigte Blume neue Projekte an. So soll zum Beispiel eine neue bayerische Gesundheitsdatenplattform entwickelt werden, um den Umgang mit Gesundheitsdaten effizienter zu gestalten. In der Krebsforschung soll der Verbund der vier Universitätskliniken Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg neuer Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen werden. (dpa)

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