Bayern

KV legt höhere Kosten auf die Mitglieder um

Ab dem vierten Quartal 2020 steigt die Verwaltungskostenumlage für bayerische Kassenärzte auf 3,4 Prozent.

Veröffentlicht:

München. Den finanziellen Aufwand zur Bekämpfung des Corona-Virus, aber auch die Mehrausgaben bei der Förderung der ärztlichen Weiterbildung sowie im Bereitschaftsdienst bekommen die Mitglieder der KV Bayerns zu spüren: Deren Vertreterversammlung beschloss am Wochenende, ab dem vierten Quartal 2020 die Verwaltungskostenumlage auf 3,4 Prozent zu erhöhen.

Dabei verwies der Vorstand in Sachen SARS-CoV-2 vor allem auf die Einrichtung eines eigenen Fahrdienstes für die Abstrichentnahme, den Ausbau der Rufnummer 116 117 für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie die Beschaffung von qualitativ hochwertiger Schutzausrüstung. Aus KV-Sicht mit Erfolg: Über 80 Prozent der COVID-19-Patienten seien in Bayern ambulant behandelt worden. (bar)

Mehr zum Thema

Vollzug der neuen gesetzlichen Regelungen

Gerlach: Bayerns Cannabis-Kurs maximal restriktiv

Das könnte Sie auch interessieren
Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

© Viacheslav Yakobchuk / AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Springer Pflege

Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

© Kzenon / stock.adobe.com

Springer Pflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nationale Branchenkonferenz in Rostock

Lauterbach: Klinikreform wird „ein Segen“ für Mecklenburg-Vorpommern

Lesetipps
Prinzipiell folge aus REDUCE-AMI, so Prof. Dr. Michael Böhm, dass bei Infarktpatienten mit erhaltener Pumpfunktion keine Betablocker mehr gegeben werden müssten. Das gelte, sofern es keinen anderen Grund für Betablocker gebe, konkret tachykardes Vorhofflimmern oder anhaltende Angina.

© shidlovski / stock.adobe.com

Nach der REDUCE-AMI-Studie

Bye-bye für Betablocker nach Herzinfarkt?

Viele Menschen sind adipös. Die Kombination aus Intervallfasten plus Protein-Pacing kann anscheinend neben einer Gewichtsabnahme auch zu einem gesünderen Mikrobiom verhelfen.

© Aunging / stock.adobe.com

Verändertes Mikrobiom

Intervallfasten plus Protein-Pacing lassen die Pfunde purzeln