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Baden-Württemberg

Schmerzen bremsen jeden Dritten im Südwesten

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Stuttgart. Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Baden-Württemberg gibt an, chronische Schmerzen zu haben. Jeder Vierte berichtet von oft wiederkehrenden chronischen Schmerzen, bei elf Prozent sind es sogar permanente Schmerzen.

Das geht aus einer von der AOK Baden-Württemberg beauftragten Befragung durch das Forsa-Institut hervor. Dafür seien im Zeitraum vom 28. Juni bis 5. Juli dieses Jahres 1510 Menschen befragt worden. 45 Prozent der Gruppe mit chronischen Schmerzen gibt an, dadurch im Alltag stark oder sehr stark beeinträchtigt zu sein.

Der Forsa-Befragung zu Folge strahlen bei 63 Prozent derjenigen, die unter chronischen Schmerzen leiden, die negativen Auswirkungen bis auf die Freizeitgestaltung aus. 57 Prozent geben nachteilige Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden ein, bei 53 Prozent der Schmerzpatienten gilt das auch für den Schlaf.

Nach Angaben der Kasse sind im Vorjahr rund sieben Prozent der Versicherten – knapp 320 .000 – wegen Schmerzen in Behandlung gewesen. Zwischen 2016 und 2020 ist deren Zahl um etwa zehn Prozent gewachsen. Die AOK hat einen „Leib und Seele“ genannten Podcast aufgelegt, um Betroffene für Themen wie Prävention von Schmerzen und Umgang mit Schmerzen zu sensibilisieren. (eb)

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