Berlin

Senat gibt Geld für zwei neue Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft

Der Berliner Senat hat eine Millionenförderung der Fraunhofer-Institute beschlossen. Damit sollen zwei neue Forschungseinrichtungen aufgebaut werden.

Veröffentlicht:

Berlin. Insgesamt 61 Millionen Euro stellt der Senat für die Kofinanzierung des Aufbaus zweier neuer Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft in der Hauptstadt zur Verfügung.

Aus dem Innovationsförderfonds des Landes Berlin soll ein Zentrum für öffentliche Sicherheit mit 31 Millionen Euro unterstützt und mit 30 Millionen Euro ein überregionales Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie mit einem Allergologie-Schwerpunkt aufgebaut werden.

Es sei gerade als Reaktion auf die Pandemie bedeutsam, weiter auf die Innovationsfähigkeit Berlins zu setzen und dadurch die Wirtschaftskraft langfristig zu stärken, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD).

60 Millionen Euro stehen bereit

Zu den 30 Millionen Euro vom Land Berlin kommen weitere 30 Millionen Euro vom Bund hinzu für das Allergologie-Projekt. Insgesamt werden demnach 60 Millionen Euro hierfür bereitgestellt. Auf dem Charité Campus Benjamin Franklin soll der neue Institutsteil Allergologie entstehen.

Die Erforschung und Testung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze bei allergischen und anderen von Mastzellen vermittelten Entzündungserkrankungen wird dort im Fokus der Wissenschaftler stehen. Das „Zentrum für öffentliche Sicherheit“ soll ein bundesweites Netzwerk und eine Schnittstelle zwischen verschiedenen Behörden mit Sicherheitsaufgaben sein. (mas)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Nicht jeder führt sich den Beipackzettel gerne zu Gemüte. Ist aber doch wichtig zu wissen, wann ein Medikament kontraindiziert ist.

© Dan Race / stock.adobe.com

Unterschiedliche Fachinformationen

Oftmals abweichende Gegenanzeige trotz wirkstoffgleicher Arzneimittel

Die Frustration über die fehleranfällige Digitalisierung hat bei Ärztinnen und Ärzten im vergangenen Jahr zugenommen, zeigt das am Freitag veröffentlichte „Praxisbarometer Digitalisierung“ der KBV.

© baranq / stock.adobe.com

KBV-Praxisbarometer

Ärzte frustriert: Tägliche TI-Probleme in jeder fünften Praxis