Berlin

Spezialisierte Pflege braucht Fortbildung

Fortbildungen für nicht-ärztliches Pflegepersonal bietet die AMF Akademie- Medizinische-Fachberufe in Berlin.

Veröffentlicht:

BERLIN. Therapieoptionen werden laufend komplexer, gerade in der Onkologie. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, muss es hochwertige Fortbildungen für Pflegefachkräfte geben. Nur qualifiziertes Pflegepersonal kann adäquat mit Nebenwirkungen und Risiken der Therapie umgehen.

Aus der Motivation heraus, die nicht-ärztlichen medizinischen Fachberufe zu unterstützen, wurde im November 2014 die AMF-Akademie Medizinische Fachberufe GmbH gegründet. Im November 2015 wurden ein Strategischer sowie ein Wissenschaftlicher Beirat ins Leben gerufen. In den Beiräten sitzen unter anderem Professor Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA, Charité-Oberärztin Professor Diana Lüftner und Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der "Ärzte Zeitung".

"Das neue Pflegeberufegesetz will die generalisierte Ausbildung mit dem Wegfall der spezialisierten Ausbildung in Erwachsenen- und Kinderkrankenpflege und der Altenpflege", sagt Dr. Hans-Joachim Hindenburg, Ehrenvorsitzender des Berufsverbands Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen (BNGO) und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats. "Somit müssen für eine spezialisierte Pflege, zum Beispiel demente Patienten, onkologische und palliativ-medizinische Betreuung, im weiteren Verlauf des Berufslebens Fort- und Weiterbildungsinhalte erworben werden." (aze)

Weitere Informationen

finden sich im Internet auf

www.amf-akademie.de.

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Selbstverwaltung

Vierte Amtsperiode des G-BA endet – und Hecken teilt aus

Lesetipps
Gemälde von Menschen auf einer tropischen Insel, die um eine übergroße Mango tanzen.

© Preyanuch / stock.adobe.com

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft

In Japan dürfen nur Ärzte oder Pflegekräfte unter ärztlicher Aufsicht impfen.

© [M] David Inderlied / dpa / picture alliance / Springer Medizin Verlag

Strenge Regelungen

Blick über den Tellerrand: Japan ist konservativ beim Impfen

Die Ursache der Appendizitis des jungen Mannes war offenbar eine Aktinomykose, ausgelöst durch Actinomyces israelii, ein gram-positives anaerobes Bakterium, das als Kommensale in der Mundhöhle und auch im Gastrointestinaltrakt vorkommt.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Untypisches Krankheitsbild

Kasuistik: Hinter dieser Appendizitis steckte ein Bakterium