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Bayern

Substitution mit Methadon wird in Hof gefördert

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Hof. Die KV Bayerns (KVB) fördert im oberfränkischen Hof ein Angebot der Ärztegenossenschaft Hochfranken (ÄGH) zur Methadonsubstitution mit 100.000 Euro. Diese Summe soll nicht auf einmal, sondern über vier Jahre hinweg ausgezahlt werden, beschloss die Vertreterversammlung der KVB.

Bereits im November 2020 hatte die KVB insgesamt 300.000 Euro zur Förderung von Praxisnetzen für Suchtkranke bewilligt, forderte jedoch auch mehr Unterstützung durch die Politik. „Substitution ist eine der effektivsten Behandlungsmöglichkeiten schwerer Suchterkrankungen“, erläuterten die KVB-Vorstände Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp.

Daher war es der KVB ein großes Anliegen, eben dieses Praxisnetz jetzt tatsächlich zu unterstützen. Doch die Suchtbekämpfung sei ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, das nicht allein von den Ärzten getragen werden könne. Daher habe sich die KVB auch die Unterstützung von Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, zugesichert. (bele)

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