Bundesweiter Vergleich

Uniklinikum Dresden mit den meisten Organspenden 2024

21 Frauen und Männer haben am Dresdner Universitätsklinikum im vergangenen Jahr Organe gespendet - so viele wie in keinem anderen Krankenhaus. Deutschlandweit lag die Zahl bei 953.

Veröffentlicht:

Dresden. Am Universitätsklinikum Dresden sind im vergangenen Jahr 2024 im bundesdeutschen Vergleich der Krankenhäuser die meisten Organspenden vorgenommen worden. 21 Frauen und Männer hätten 2024 im Universitätsklinikum Organe gespendet, teilte das Universitätsklinikum Dresden am Montag mit. In ganz Deutschland hätten im vergangenen Jahr 953 Menschen nach ihrem Tod Organe für die Transplantation gespendet, 2023 seien es 965 gewesen.

„Noch immer liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit hinter anderen Ländern, wenn es um die Anzahl der realisierten Spenden geht“, sagte Dr. Anne Trabitzsch, Transplantationsbeauftragte am Universitätsklinikum Dresden. Mit 11,4 Spenderinnen und Spendern pro eine Million Einwohner nehme die Bundesrepublik im internationalen Vergleich auch im vergangenen Jahr einen der hinteren Plätze ein.

Etwa 9.000 Menschen stünden derzeit in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warteten auf eine Spenderniere. In der Bundesrepublik wurden im vergangenen Jahr 1.391 Nieren, 785 Lebern, 315 Herzen, 290 Lungen, 71 Bauchspeicheldrüsen und zwei Därme gespendet. (sve)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

70 Millionen Euro investiert

Neues Herzzentrum in Chemnitz

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Stressfreie Blutabnahme

So lassen sich Schmerzen durch Nadelstiche bei kleinen Kindern mindern

Atemwegserreger

RSV-Welle hat begonnen

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte „ePA“.

© Daniel Karmann/dpa

Neue Funktion

E-Patientenakte: Volltextsuche für Ärzte geplant

So bitte nicht! Leichter kann man es Hackern kaum machen.

© Oleksandr Latkun/imageBROKER/picture alliance

Update

Datenschutz

Tipps: Darauf sollten Praxisteams bei Passwörtern achten