Ärztekammer Baden-Württemberg

Zu wenig Spenderorgane – Regelungspaket ist nötig

Veröffentlicht: 23.07.2019, 08:03 Uhr

STUTTGART. Das Problem der zu geringen Zahl an Spenderorganen kann nicht allein durch gesetzliche Regelungen beantwortet werden, wie sie gerade im Bundestag erwogen werden, meinen die Delegierten der baden-württembergischen Ärztekammer. Nötig sei zum einen eine „kontinuierliche Informationskampagne“ der Bevölkerung über alle Aspekte der Organspende.

Dabei müsse das Thema auch Eingang in die Lehrpläne der Schulen finden. Zum anderen sollten Krankenhäuser, vor allem solche ohne Neurochirurgie, besser für Organspenden ausgestattet werden. Die Aufklärung der Patienten müsse „fester Bestandteil“ der hausärztlichen Versorgung sein.

Schließlich plädieren die Delegierten dafür, die Zusatzweiterbildung „Transplantationsmedizin“ in die Weiterbildungsordnung im Südwesten aufzunehmen. (fst)

Mehr zum Thema

Baden-Württemberg

Sprachmittler bei Therapien sind rar

Wettbewerb / BSG

Laborärzte erfolglos gegen HzV-Sonderweg

Baden-Württemberg

Neuer Fallwert für Kliniken seit Februar

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
So (un-)gefährlich ist eine Infektion mit SARS-CoV-2

Neuartiges Coronavirus

So (un-)gefährlich ist eine Infektion mit SARS-CoV-2

GKV und PKV – bald nur noch eins?

Zukunft der Krankenversicherung

GKV und PKV – bald nur noch eins?

„Wir Ärzte müssen mehr mitgestalten“

Bündnis Junge Ärzte

„Wir Ärzte müssen mehr mitgestalten“

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden