Ärztekammer Baden-Württemberg

Zu wenig Spenderorgane – Regelungspaket ist nötig

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STUTTGART. Das Problem der zu geringen Zahl an Spenderorganen kann nicht allein durch gesetzliche Regelungen beantwortet werden, wie sie gerade im Bundestag erwogen werden, meinen die Delegierten der baden-württembergischen Ärztekammer. Nötig sei zum einen eine „kontinuierliche Informationskampagne“ der Bevölkerung über alle Aspekte der Organspende.

Dabei müsse das Thema auch Eingang in die Lehrpläne der Schulen finden. Zum anderen sollten Krankenhäuser, vor allem solche ohne Neurochirurgie, besser für Organspenden ausgestattet werden. Die Aufklärung der Patienten müsse „fester Bestandteil“ der hausärztlichen Versorgung sein.

Schließlich plädieren die Delegierten dafür, die Zusatzweiterbildung „Transplantationsmedizin“ in die Weiterbildungsordnung im Südwesten aufzunehmen. (fst)

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