Südkorea

21 Tote bei Klinikbrand

Veröffentlicht:

SEOUL. Bei einem Brand in einem Krankenhaus in Südkorea sind 21 Menschen ums Leben gekommen.

Acht weitere Menschen seien bei dem Unglück in der Nacht zum Mittwoch verletzt worden, sechs von ihnen schwer, teilte die Behörde für Notfallmanagement mit.

Die Polizei nahm laut Medien einen 81-jährigen Demenz-Patienten der Klinik in Changsong im Südwesten des Landes wegen des Verdachts der Brandstiftung fest. Die Toten sind vor allem bettlägerige Patienten zwischen 70 und 90 Jahren.

Die Klinikleitung dementierte Medienberichten zufolge Spekulationen, wonach die Patienten an Bettpfosten festgebunden waren.

Vermutlich durch Rauchvergiftung gestorben

Eine Krankenschwester und drei Patienten im Alter zwischen 50 und 60 Jahren waren unter den Toten. Die meisten Opfer seien vermutlich an Rauchvergiftung gestorben.

Das Feuer brach im zweiten Stock eines Nebengebäudes der Klinik aus. Der Brand war nach etwa einer halben Stunde unter Kontrolle.

Die Klinik ist auf ältere Langzeitpatienten spezialisiert, die an Demenzerkrankungen wie Alzheimer oder den Folgen eines Schlaganfalls leiden. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Ermittlungen gegen Kinderarzt

Klinik-Arzt soll im Dienst Kinder missbraucht haben

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Detailansicht eines Windrades: Bringt eine ökologisch nachhaltige Geldanlage auch gute Rendite? Anleger sollten auf jeden Fall genau hinschauen.

© Himmelssturm / stock.adobe.com

Verantwortungsbewusstes Investment

„Nachhaltig – das heißt nicht, weniger Rendite bei der Geldanlage!“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hepatisches Risiko erhöht

Schlank und MASLD – das macht der Leber schwer zu schaffen

Lesetipps
Eine Person im CT.

© oksanazahray / stock.adobe.com

Risikoadaptiertes Vorgehen

Lungenkrebs-Screening: Nach Rauchstopp erst später ins CT?

Spritze zum Impfen mit Schriftzug

© Fiedels / stock.adobe.com

Hotline Impfen

Stellen Sie Ihre Fragen zum Impfen!