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Fundsache

Berliner Ordnungsliebe

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Die KV Berlin wurde kürzlich auf den Kopf gestellt - von der Aufsichtsbehörde. Im Rahmen einer Prüfung untersuchte die Senatsverwaltung für Gesundheit, ob in der Hauptstadt-KV alles mit rechten Dingen zugeht. Das hatte sie zuletzt 2006 und zuvor 1999 getan. Nun wurde erneut die ganze KV geprüft.

Rund 40 000 Euro kostet die Prüfung laut KV-Vize Dr. Uwe Kraffel. "Hier gibt es kaum größere Beanstandungen", berichtete er der Vertreterversammlung. Einiges hatten die Prüfer aber doch zu bemängeln. Ausgerechnet bei so wichtigen Angelegenheiten wie Honorarverteilung und Abrechnung stießen sie auf Unstimmigkeiten.

Es sei aufgefallen, dass der Honorarverteilungsvertrag nach Paragrafen sortiert ist, während die Abrechnungsordnung in Punkte gegliedert wird. Die Prüfer vermissten ein einheitliches Sortierkriterium. Es gibt doch noch Reste preußischer Ordnungsliebe. (ami)

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