Eistrends

Das schlecken wir 2015

Die Temperaturen steigen, der Run auf Eisdielen kann beginnen. Italienische Speiseeishersteller präsentieren ihre neuen, teils exotischen Kreationen der Saison.

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Die Eissaison hat begonnen.

Die Eissaison hat begonnen.

© Chepko Danil/fotolia.com

BERLIN. Wenn es warm wird, kommt die Eiszeit. Kaum steht der Frühling vor der Türe, strömen die Menschen in die Eisdielen.

Dort sollen 2015 vor allem Klassiker mit exotischer Note für Aufsehen sorgen, wie die Sprecherin der Union italienischer Speiseeishersteller Uniteis, Annalisa Carnio, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Erdbeere mit Balsamico, Schoko mit Chili

So seien Kreationen wie etwa Pfirsich mit Lavendel, Erdbeere mit Balsamico, Schokolade mit Chili oder Birne mit Parmesan im Trend. Neben den Eisexoten mit Gewürzen und Kräutern blieben Klassiker wie Vanille, Schokolade und Stracciatella die Renner in den deutschen Eisbuden.

Für Erwachsene gibt es zudem Sorten mit Alkohol: zum Beispiel Pfirsich-Eis mit Weißwein oder Prosecco.

Die Eishersteller sehen sich im Aufwind: So kann der Beruf des sogenannten Gelatiere seit dem vergangenen Jahr in einer dreijährigen Ausbildung erlernt werden.

Heute stammen bei weitem nicht mehr alle in Deutschland lebende, ihr Eis in der traditionellen italienischen Herstellungsweise produzierende Gelatieri aus Italien. Speiseeishersteller anderer Nationalitäten sind im Laufe der Jahre dazugekommen,.

Über 1000 Gelatieri mit 2200 Eisdielen aus allen Regionen Deutschlands haben sich Uniteis seit 1969 angeschlossen. Aus Sicht der Union haben sie mit ihrer Qualitätsarbeit den Ruf und Beruf des italienischen Eiskonditors aufgewertet.

Seit 1999 ist der Uniteis-Verband auch Mitglied des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Der Eiscafémarkt garantiert etwa 26.000 Arbeitsplätze; es scheint allerdings aus Sicht von Experten so, dass die Branche in Deutschland inzwischen gesättigt ist und nur noch ein leichtes Wachstum zu erwarten ist.

Die Anstrengungen müssen daher aus Sicht von Uniteis konzentriert werden auf die Festigung der erreichten Positionen - etwa mit neuen Eiskreationen. (dpa/eb)

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