Studie

Das sind die 5 größten Ängste der Deutschen

Laut einer Umfrage haben die Deutschen 2017 weniger Angst als im Vorjahr – doch das Angstniveau liegt im Langzeitvergleich hoch. Die "Ärzte Zeitung" stellt die größten Ängste vor, darunter auch drei aus dem Gesundheitsbereich.

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"German Angst": Die Deutschen gelten international als besonders ängstlich. Doch laut einer Umfrage haben sie weniger Angst als im Vorjahr.

"German Angst": Die Deutschen gelten international als besonders ängstlich. Doch laut einer Umfrage haben sie weniger Angst als im Vorjahr.

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BERLIN. Terrorismus macht den Deutschen am meisten Angst: Das ist das Ergebnis der Umfrage "Die Ängste der Deutschen" des Infocenters der R+V Versicherung. Laut des Versicherers wurden in der 26. Auflage der repräsentativen Umfrage rund 2.400 Menschen in Deutschland nach ihren Ängsten befragt.

Die fünf größten Ängste der Bundesbürger sind demnach:

  1. Terrorismus (71 % fürchten dies)
  2. Politischer Extremismus (62 %)
  3. Spannungen durch die Immigration (61 %)
  4. Auswirkungen der EU-Schuldenkrise auf die Steuerzahler (58 %) und
  5. Schadstoffe in Lebensmitteln (58 %).

Nur ein Gesundheitsthema in den Top-10

  • Drei Gesundheitsthemen fragten die Studienmacher ab:
  • Angst davor, ein Pflegefall im Alter zu werden (Rang 9, 52 % Zustimmung)
  • Angst vor schwerer Krankheit (Platz 11, 47 %) und
  • Furcht vor Drogensucht der Kinder (Rang 17, 27 %).

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Deutschen weniger Angst, so die R+V. Der sogenannte Angst-Index ist um sechs Prozentpunkte auf 46 Prozent zurückgegangen.

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Das heiße aber nicht, dass die Bundesbürger insgesamt 2017 sorglos seien: "Die Top-Ängste 2017 sind sehr hoch und liegen weit über dem üblichen Niveau", sagt Professor Manfred Schmitt von der Universität Heidelberg. Fast die Hälfte der 20 abgefragten Ängste liegen über 50 Prozent, werden also von mehr als der Hälfte der Befragten geteilt – ein sehr hoher Wert laut den Initiatoren.

Kaum wirtschaftliche Sorgen

Wenige Deutsche fürchten laut Umfrage eine Verschlechterung der Wirtschaftslage (37 Prozent, minus 15 Prozentpunkte) sowie den Verlust des Arbeitsplatzes (27 Prozent, minus 11 Prozentpunkte).

Während viele Ängste zurückgegangen seien, stiegen die Angst vor Naturkatastrophen (Platz Sieben, Anstieg von 52 auf 56 Prozent) und die vor Gift in Lebensmitteln (von 57 auf 58 Prozent). Letzteres ist wohl insbesondere auf den Fipronil-Skandal zurückzuführen. (ajo)

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