Demografie

Deutlich mehr ältere Erwerbstätige in nächsten Jahren

Im Jahr 2030 werden in Deutschland voraussichtlich mehr Menschen arbeiten, die älter als 65 Jahre sind, als solche unter 20 Jahren.

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Wiesbaden. Die Zahl der Älteren unter den Erwerbstätigen in Deutschland wird einer Hochrechnung zufolge in den nächsten Jahren stark zunehmen.

Im Jahr 2030 wird es in Europas größter Volkswirtschaft Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge voraussichtlich mehr Erwerbspersonen im Alter von 65 bis 74 Jahren geben (1,5 bis 2,4 Millionen) als unter 20-jährige Erwerbstätige (etwa 1,1 Millionen).

Im Jahr 2060 werden der Berechnung zufolge voraussichtlich 1,2 Millionen bis 2,2 Millionen Erwerbspersonen zur älteren und 1,0 Millionen bis 1,1 Millionen zur jüngeren Altersgruppe gehören. Im Jahr 2019 umfassten beide Gruppen jeweils 1,2 Millionen Erwerbspersonen, wie die Wiesbadener Behörde am Montag mitteilte.

Ein Grund für die steigenden Erwerbsquoten der älteren Bevölkerung ist die schrittweise Heraufsetzung der Altersgrenze für den Bezug der gesetzlichen Rente von 65 auf 67 Jahre.

Babyboom-Generation geht in Rente

Die Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Deutschland wird nach Berechnungen des Bundesamtes sinken – vor allem, weil die geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1970 in den kommenden 25 Jahren aus dem erwerbsfähigen Alter ausscheiden.

„Ohne Nettozuwanderung würde die Erwerbspersonenzahl bis 2060 je nach Erwerbsverhalten auf knapp 28,2 bis 30,6 Millionen fallen“, analysieren die Statistiker. Im Jahr 2019 zählte Deutschland 43,6 Millionen Erwerbstätige. (dpa)

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