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Ehrenmedaille für HIV-Engagement

Dr. Ingrid Ehrhard wurde für ihr Einsatz gegen Aids von Sachsen Sozialministerin ausgezeichnet. Sie sorgte dafür, dass Tests besonders schnell ausgewertet wurden - ein Projekt, dass bundesweit für Aufsehen sorgte.

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Dresden. Dr. Ingrid Ehrhard ist von Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) mit der „Sächsischen Ehrenmedaille für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids“ ausgezeichnet worden. „Die Arbeit von Ingrid Ehrhard ist beispielgebend für ein gelungenes Miteinander verschiedener Einrichtungen der HIV- und STI-Prävention“, sagte Köpping in Dresden.

Ehrhard war von 2003 bis 2022 Abteilungsleiterin für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene in der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen. Sie habe unter anderem dafür Sorge getragen, dass Testaktionen ungewöhnlich schnell ausgewertet worden seien. Damit sei es möglich gewesen, die Ergebnismitteilungen bereits am nächsten Tag zu übermitteln. „Ingrid Ehrhard hat es geschafft, dass dieses Projekt bundesweit in Kreisen von Aidshilfen und Gesundheitsämtern Aufsehen erregt“, fügte Köpping an.

Als Abteilungsleiterin sei sie über die Jahre dafür eingetreten, dass die Zusammenarbeit zwischen der Landesuntersuchungsanstalt und den Aidshilfen sowie den Gesundheitsämtern sehr kollegial und freundlich verlaufen sei. Dies habe nicht nur die Arbeit des Sozialministeriums erleichtert, sondern sei auch für die Klientinnen und Klienten sehr hilfreich gewesen. In Sachsen gab es im vergangenen Jahr 93 HIV-Neudiagnosen, 24 Prozent mehr als 2020. 2019 wurden 129 registriert (+28 Prozent). (sve)

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