FUNDSACHE

Forscher zahlen 20 Pfund für Kopfläuse

Veröffentlicht:

Wenn Kinder aus der Schule oder aus dem Kindergarten Läuse mit nach Hause bringen, besteht zwar kein Grund zur Panik, aber für die meisten Eltern bedeutet das eine mittlere Katastrophe: Kleider waschen, Betten abziehen, Teppiche und Teddybären entlausen. In England dagegen können Eltern mit Läusen ihrer Kinder sogar Geld verdienen - zumindest vorübergehend.

Wissenschaftler der Universität Bristol im Süd-Westen Englands bieten Eltern für die Kopfläuse ihrer Kinder 20 Pfund an, das sind umgerechnet etwa 30 Euro. Wie die britische Online-Agentur Ananova weiter berichtet, sind die Forscher auf der Suche nach einer neuen Therapie gegen die auf herkömmliche Shampoos zunehmend resistent reagierenden Kopfläuse.

Daher wollen die englischen Veterinär-Mediziner mit Unterstützung von US-Kollegen möglichst viele Kopfläuse sammeln, um an ihnen die neuen Behandlungsmethoden auszuprobieren. (Smi)

Mehr zum Thema

Analyse von Sterblichkeitsdaten

Lebenserwartung: Deutschland fällt weiter zurück

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kabinett winkt GVSG durch

Lauterbach macht Hausarztpraxen Mut: „Jede Leistung wird bezahlt“

Aktuelle Forschung

Antikörper – die Verkuppler der Krebsmedizin

Lesetipps
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (r.) bei der Kabinettssitzung am Mittwoch in Berlin.

© Michael Kappeler/dpa

Bessere Rahmenbedingungen für Praxen

Kabinett macht Weg für Lauterbachs Hausärzte-Gesetz frei

Heiße Nächte können nicht nur nervig sein. Sie gehen auch mit einem höheren Risiko für Schlaganfälle einher, so das Ergebnis einer Studie aus München und Augsburg.

© samuel / stock.adobe.com

Studie mit Daten zu 11.000 Schlaganfällen

Tropische Nächte sind offenbar ein Risikofaktor für Schlaganfälle

Der Nephrologe Prof. Jürgen Floege von der Uniklinik RWTH Aachen rät beim 18. Allgemeinmedizin-Update-Seminar in Mainz davon ab den RAS-Blocker abzusetzen wenn der Kaliumspiegel des Patienten ansteigt, da so weder die eGFR verbessert noch das Hyperkaliämierisiko gesenkt wird.

© SaroStock / stock.adobe.com / generated AI

Nephrologe rät

RAS-Blocker bei Hyperkaliämie möglichst nicht sofort absetzen