Frische Bücher, schwierige Gäste und eine Branche im Wandel

Romane fürs Handy, Fachliteratur fürs E-Book, Literaturverfilmungen für Smart Phones: Die diesjährige Frankfurter Buchmesse ist eher als Medienmesse zu bezeichnen.

Von Pete Smith Veröffentlicht:
Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wird über China und die Pressefreiheit im Reich der Mitte diskutiert.

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wird über China und die Pressefreiheit im Reich der Mitte diskutiert.

© Foto: dpa

Die Buchbrache befindet sich im Wandel -  und trotz Wirtschaftskrise im Aufwind. Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, die weltweit größte ihrer Art, stellen sich bis zum Sonntag mehr als 7000 internationale Verlage, Unternehmen und Institutionen aus 100 Ländern vor. Die Welt der Fachinformation trifft sich in Halle 4.2. Wissenschaftsverlage (unter ihnen auch Springer Science+Business Media, zu dem auch der Verlag SpringerMedizin mit der "Ärzte Zeitung" gehört), Bildungsinstitutionen, Bibliothekare sowie Anbieter von digitalen Diensten und Lernsoftware finden hier ein Forum, um ihre Publikationen und Neuerungen einem interessierten Fachpublikum nahe zu bringen. Neu ist das "Zentrum Fachmedien", das ausschließlich internationale Fach- und Wissenschaftszeitschriften präsentiert. Insgesamt sind in Halle 4.2 mehr als 400 Aussteller aus 36 Ländern vertreten.

Gastland der Frankfurter Buchmesse ist in diesem Jahr China, über das es im Vorfeld bereits heftige Diskussionen gab. In keinem anderen Land der Welt ist die Digitalisierung der Buchbranche so deutlich wie im Reich der Mitte. Angaben der Messe zufolge gibt es in China bereits 400 000 E-Books zu kaufen, und täglich kämen etwa 8000 hinzu. Auf der Messe sind 50 Autoren, 300 Verlage und Agenten aus China zu Gast.

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