Historisches Engagement für verfolgten Orthopäden

Israel ehrt Hans Söhnker und den Juristen Heinz Gützlaff

Veröffentlicht: 07.11.2018, 17:55 Uhr

BERLIN. Der Schauspieler Hans Söhnker (1903-1981) und der frühere Ostberliner Staatsanwalt Heinz Gützlaff (1905-1961) werden posthum von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in die Liste der „Gerechten unter den Völkern“ aufgenommen. Söhnker und Gützlaff hätten während der NS-Diktatur ihr Leben riskiert, um Juden zu retten.

Gützlaff hatte dem jüdischen Orthopäden Kurt Hirschfeldt seine eigene Kennkarte als Tarnung gegeben. Ein Foto des Arztes wurde in die Fälschung eingefügt.

Von Januar 1945 bis Kriegsende nahm ihn Söhnker in seinem Wochenendhaus bei Zossen in Brandenburg auf. Dort hatte er in den Jahren 1943 und 1944 auch die verfolgten Juden Ludwig Lichtwitz und Werner Scharff versteckt. (dpa)

Mehr zum Thema

Statistik

Weniger vermeidbare Sterbefälle in Hamburg

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Telematikinfrastruktur

TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Erhöhtes Risiko

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden