Brandenburg

KV-Neubau mit Hindernissen

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POTSDAM. Neubau mit Hindernissen: 180 Kilo Sprengstoff und Munition mussten aus dem Potsdamer Grundstück geräumt worden, auf dem die Brandenburger Ärzteschaft ihren neuen KV-Sitz errichten will.

Und das ist nicht das einzige unvorhergesehene Problem, mit dem der Bauherr zu kämpfen hat. Der Boden weist nach Angaben des KVBB-Vorsitzenden Dr. Hans-Joachim Helming eine ziemlich schlechte Beschaffenheit auf. Ein Bodenaustausch und zahlreiche Bohrungen seien nötig gewesen, um die Bodenplatte zu verankern.

"Die Baugrube ist ausgehoben. Es wird begonnen, die Bodenplatte zu gießen", schilderte Helming den aktuellen Stand der Bauarbeiten bei der jüngsten Vertreterversammlung.

An ihrem Zeitplan halte die KVBB dennoch fest. Im August soll der Rohbau stehen, im Frühjahr 2015 die Fassade folgen. Die Fertigstellung des Innenausbaus ist zum Herbst 2015 geplant. Der Umzug werde nach jetziger Einschätzung im Dezember 2015 abgeschlossen sein.

Haushaltstechnisch wirkt sich der Neubau bislang nicht negativ aus. Die Entnahme aus der Betriebsmittelrücklage fiel 2013 mit rund 450.000 Euro deutlich geringer aus als ursprünglich geplant (1,7 Millionen Euro). "Das schont unsere Mittel und versetzt uns in die Lage, in überschaubaren Zeiträumen trotz Neubau weiter von einer stabilen Umlage auszugehen", sagte Helming.

Der Verkauf der Grundstücke der KVBB, die zur Finanzierung des Neubaus herangezogen werden, geht ebenfalls voran. Eine Immobilie musste die KVBB zwar 585.000 Euro unter Buchwert verkaufen, dafür erhält sie für eine andere 909.500 Euro mehr als sie in den Büchern wert ist.

"Noch nicht vorangekommen" ist laut Helming der Verkauf des KVBB-Verwaltungsgebäudes in der Gregor-Mendel-Allee. Die Villa steht unter Denkmalschutz und die teure Lage sei nur für einen sehr speziellen Investorenkreis interessant. (ami)

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