Opferschutz

Klinikum Görlitz mit neuer Traumaambulanz

Die neue Ambulanz am Klinikum Görlitz ist als Kompetenzzentrum für Traumata registriert. Damit wird Görlitz zu einer von sechs Einrichtungen in Sachsen. Die Versorgung regelt das Opferentschädigungsgesetz.

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Katharina Möbius leitet die neue Traumaambulanz in Sachsen

Katharina Möbius leitet die neue Traumaambulanz in Sachsen

© Klinikum Görlitz

Görlitz. Am Städtischen Klinikum Görlitz gibt es nun eine neue Traumaambulanz. Die neue Ambulanz sei als Kompetenzzentrum für Traumaambulanzen in Sachsen registriert, teilte das Krankenhaus mit. Mit Görlitz gebe es im Freistaat nun sechs solche Einrichtungen. Die anderen Ambulanzen befinden sich in Dresden, Chemnitz, Leipzig, Zschadraß und Glauchau. Die Traumaambulanz ist Teil der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Görlitzer Klinikums.

Die Versorgung in der Traumaambulanz wird über das Opferentschädigungsgesetz geregelt, das Entschädigungsleistungen für Opfer von Gewalttaten vorsieht. „Es ist wichtig, dass Betroffene einen schnellen, unbürokratischen Zugang zu Hilfe erhalten“, sagte Katharina Möbius, Psychotherapeutin und Leiterin der Traumaambulanz. „So besteht die Chance zu verhindern, dass die Beschwerden chronisch werden und langfristige Behandlungen folgen.“ (sve)

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