Gesellschaft

Medizinhistoriker erforschen Wirkung alter Publikationen

Veröffentlicht:

Welche Verbreitung wissenschaftliche Texte zu Beginn des 19. Jahrhunderts fanden, wer sie las und wie sie von der Leserschaft aufgenommen wurden, wollen Jenaer Wissenschaftler jetzt am Beispiel der 1816 erstmals erschienenen Zeitschrift "Isis" untersuchen.

Sie wurde vom Naturforscher und Mediziner Lorenz Oken, damals Professor an der Jenaer Universität, herausgegeben und von einem Verlag im Thüringer Rudolstadt gedruckt. Okens Ziel war es, die Naturwissenschaften zu popularisieren und ihre politischen Bedeutung darzustellen.

"Bis dahin gab es für wissenschaftliche Texte zumindest in Deutschland keine festen Publikationsformen", erläutert Professor Olaf Breidbach, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik der Uni Jena. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Kooperationspartner ist das Historische Institut der Universität Jena. (dür)

Mehr zum Thema

Bundespräsident am Zug

Mehr Geld für Kinderbetreuung in der Corona-Pandemie

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Kraftlos und ständig müde: So fühlen sich zwei Drittel aller Patienten mit schwerer COVID-19 auch noch sechs Monate nach Erkrankungsbeginn.

Corona-Studien-Splitter

Speichelprobe statt Nasen-Rachen-Abstrich?