Fundsache

Mittagspause auch für Kutschpferde

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Dass sich der Amtsschimmel in der Behördenstube gerne mal eine längere Pause gönnt und sich selten vor einen Karren spannen lässt, ist ein übliches Vorurteil. Für Berliner Kutschpferde ist der Amtsschimmel jetzt aber schnell auf Trab gekommen und hat für ein Recht auf Pause gesorgt. Der Anlass ist eher traurig: Nach Angaben der zuständigen Berliner Senatorin Katrin Lompscher (Linke) ist bei Kontrollen oft mangelhafter Tierschutz festgestellt worden.

Die Pferde in der Hauptstadt können jetzt auf bessere Zeiten hoffen: Spätestens vier Stunden nach dem Anspannen müsse mindestens eine halbe Stunde gerastet werden - auf einem schattigen Platz mit "naturbelassenem Boden". Erst ab einem Alter von fünf Jahren dürfen gut genährte und gepflegte Pferde Touristen und Berliner durch die Stadt fahren. Auch ein Wassereimer muss immer in der Kutsche sein. (bee/dpa)

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