FUNDSACHE

Persönlichkeitszüge mit Niere übertragen?

Veröffentlicht: 08.11.2006, 08:00 Uhr

Stricken, kochen, backen, Gartenarbeit - das alles hat der Brite Ian Gammon gehaßt und deshalb seiner Frau Lynda überlassen. Doch nun mache ihm das alles mehr und mehr Spaß - seit er eine Niere von seiner Frau transplantiert bekommen hat, berichtet die britische Online-Agentur Ananova.

Jetzt liebt er wie seine Frau sogar Hunde, obwohl er die Tiere vorher überhaupt nicht gemocht hat. "Es hört sich absolut lächerlich an", sagt Ian Gammon aus Spalding. "Aber ich glaube, ich habe mit Lyndas Niere auch einige ihrer Persönlichkeitszüge bekommen."

Er begann zu kochen und zu backen. Auch die ausführliche Jagd nach Schnäppchen durch die Geschäfte, was er vor der Transplantation verabscheut hatte, machte ihm plötzlich Spaß.

Ein paar Monate nach der Transplantation sei auch ihr aufgefallen, daß ihr Mann sich verändert habe, bestätigt Lynda Gammon. "Er sagte etwas, und das war haargenau das, was ich gesagt hätte." (ug)

Mehr zum Thema

Pandemie-Politik des Donald Trump

Der selbstgefällige Corona-Präsident

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Blick in den Hörsaal: Die Landesregierung Baden-Württemberg bringt die Landarztquote für 75 Medizinstudienplätze auf den Weg.

Gesetzentwurf in Baden-Württemberg

Landarztquote: Wer aussteigt, zahlt 250.000 Euro