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Pharmazeut für exzellente Lehre ausgezeichnet

FRANKFURT AM MAIN (eb). Der Pharmazeut Professor Theodor Dingermann von der Universität Frankfurt am Main ist mit einem Preis für exzellente Lehre ausgezeichnet worden.

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Bei dem Wissenschaftler handelt es sich um eine Persönlichkeit, die sich "über das Normale hinaus auf besondere Weise in die Lehre einbringt", wie Universitäts-Vizepräsident Professor Andreas Gold bei der Verleihung betonte. Der Preis "1822- und Universitätspreis für exzellente Lehre", der von der Universität Frankfurt zusammen mit der 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse ausgelobt wird, ist mit 15 000 Euro dotiert.

Für die Auszeichnung wurde Dingermann von der Fachschaft des Fachbereichs Biochemie, Chemie und Pharmazie vorgeschlagen - unter anderem für den hohen Informationsgehalt und Praxisbezug seiner Vorlesungen, den Einsatz moderner Medien sowie seine studentennahe Ausbildung. Das heißt: Dingermann bietet von ihm organisierte Sommer- und Winterschulen zur Examensvorbereitung an. Trotz seiner Verpflichtungen ist er stets für die Studenten erreichbar. Hervorgehoben wurden von der Fachschaft auch seine Weihnachtsvorlesungen mit medizinischem Hintergrund.

Dingermann (Jahrgang 1948) ist seit 1991 Professor für Pharmazeutische Biologie an der Johann- Wolfgang-GoetheUniversität. Nach seinem Pharmaziestudium wurde Dingermann im Fach Biochemie in Erlangen promoviert. Im Anschluss ging er zwei Jahre an die Yale-University, um dort die damals noch recht neuen Techniken der Molekularbiologie zu lernen. Danach kehrte er nach Erlangen zurück, um mit einer eigenen Arbeitsgruppe seine Habilitation in Biochemie und Molekularbiologie vorzubereiten.

Nach eigenen Angaben war er dann Anfang der Neunziger Jahre der erste deutsche pharmazeutische Hochschullehrer, der als Molekularbiologe berufen worden war. In seiner Zeit als Vizepräsident der Universität Frankfurt in den Jahren 1998 bis 2000 setzte Dingermann sich für verstärkte Kontakte zwischen der Universität und ihren Ehemaligen ein. Diese Alumni-Clubs sind vor allem in den USA schon länger Brauch.

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