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Professor Lison relativiert Kritik an Werder-Arzt

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BREMEN (cben). Professor Arno-Ekkehard Lison, Internist am Klinikum Bremen Mitte und dort Arzt des Werder-Profis Ivan Klasnic, rudert zurück. Er hatte in dieser Woche in einem Fernsehinterview schwere Vorwürfe gegen die medizinische Abteilung des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen erhoben. Die Vereinsärzte hätten das schwere Nierenleiden des Werder-Stürmers nicht rechtzeitig entdeckt (wir berichteten).

Über die Werder-Pressestelle ließ Lison nun folgende Erklärung verbreiten: "Am Montag, den 26.11.2007 hat Radio Bremen entgegen mehrerer ausdrücklicher Willenserklärungen meinerseits einen Beitrag gesendet, in dem scheinbar negative Äußerungen von mir über Werder Bremen vermittelt wurden. Ich bedaure ausdrücklich, dass in dem Beitrag der Eindruck entstanden ist, meine Worte hätten sich gegen Werder Bremen und dessen Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski gerichtet. Dies ist falsch. Meine kritischen Bemerkungen sollten lediglich für den Umgang mit medizinischen Daten und ärztlichen Verordnungen sensibilisieren."

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