Reisebus beworfen

Protest trifft Krebskranke

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BERLIN. Eine Demonstration gegen den Deutschen Immobilienverband in Berlin-Kreuzberg hat eine Gruppe unbeteiligter Patienten getroffen. Ihr voll besetzter Reisebus wurde aus einer etwa 50-köpfigen Gruppe heraus mit Tomaten, Eiern und Farbe beworfen.

In dem Bus saßen Krebspatienten, die auf dem Weg zu einer privaten Veranstaltung waren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Demonstranten hatten irrtümlich angenommen, der Bus wolle zu einer Veranstaltung des Immobilienverbandes in der Nähe.

Dort riefen die Demonstranten vor dem Eingang laute Parolen und hielten ein Transparent mit der Aufschrift „Immobilienfuzzis in die Spree“ hoch. Der Staatsschutz, der für politisch motivierte Kriminalität zuständig ist, ermittelt.

Der Reisebus war am Donnerstagabend auf dem Weg nach Oberschöneweide, als er sich den Demonstranten in der Köpenicker Straße näherte. Dort stellten sich etwa 20 Demonstranten auf die Fahrbahn und bewarfen den Bus. Als der 48-jährige Fahrer ausstieg, um einen der Täter zu stellen, rannte dieser davon.

Danach störte die Gruppe die Veranstaltung des Immobilienverbandes. Als die Teilnehmer in die Räume flüchteten und die Tür schlossen, traten einzelne Demonstranten gegen die Tür. Vor Eintreffen der Polizei flüchtete die Gruppe. (dpa)

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