Gesellschaft

Sieg für von Hagens: Professor ist Professor

MÜNSTER (dpa). Späte Genugtuung für Gunther von Hagens: Der umstrittene Leichenpräparator durfte seinen chinesischen Professorentitel in Deutschland ohne Einschränkungen führen.

Veröffentlicht:

Das hat das Oberverwaltungsgericht dem 67-Jährigen am Donnerstag bestätigt.

Der Erfinder der Leichenschau "Körperwelten" war 1999 in China zum Gastprofessor ernannt worden.

Das damals zuständige Wissenschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen hatte von Hagens angewiesen, den Titel nur mit einem Hinweis auf diese Herkunft zu benutzen.

Weil er sich nicht daran hielt, kam es zu einer Prozessserie. Vom Vorwurf des Titelmissbrauchs war von Hagens bereits freigesprochen worden.

Weil er sich aber weiter als Hochstapler diffamiert sah, zog er gegen das Ministerium vor Gericht.

Mehr zum Thema

Pandemie global

SPD-Fraktion für lokale Impfstoffproduktion

Xenotransplantation

Nach Schweineherz-Op: „Wir blicken gespannt nach Baltimore“

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
DAK-Chef Andreas Storm

© Porträt: DAK-Gesundheit | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag“-Podcast

DAK-Chef: „Das Prinzip Brechstange hat bei der Digitalisierung nicht funktioniert“

Die Prognose von intensivpflichtigen COVID-Patienten mit neurologischen Komplikationen ist ungünstig.

© patrikslezak / stock.adobe.com

PANDEMIC-Studie

Neurologische Komplikationen häufig Grund für COVID-Tod