Engagement in der Aufarbeitung

Sozialpsychiater Klaus Dörner ist tot

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Gütersloh/Köln. Der Psychiater und Medizinhistoriker Professor Klaus Dörner ist. Er starb am 25. September im Alter von 88 Jahren, wie sein Verlag in Köln mitteilte. Dörner wurde am 22. November 1933 in Duisburg geboren und studierte in Heidelberg Humanmedizin. Anschließend studierte er Soziologie und Geschichte. Zuletzt war er in Gütersloh ärztlicher Leiter für Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie am heutigen LWL-Klinikum Gütersloh.

Klaus Dörners Engagement galt der Sozialpsychiatrie, der Reformierung seines Fachs und der Aufarbeitung. Er war unter anderem Herausgeber der Sammelbände „Der Nürnberger Ärzteprozess 1946/47“ und „Vernichten und Heilen. Der Nürnberger Ärzteprozess und seine Folgen“.

Der Psychiatrie Verlag, den Dörner mitgegründet hat, schreibt in seinem Nachruf, Dörner habe „eine humanistische, demokratische, eben zutiefst menschliche Psychiatrie entworfen“. Gemeinsam mit anderen hatte Dörner in dem Verlag den Band „Irren ist menschlich“ herausgegeben. (eb)

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