Nachfolge von Professor Nicolaus Kröger

UKE beruft Doppelspitze für die Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation

Francis Ayuk und Boris Fehse sind seit Dienstag gemeinsame Leiter der Interdisziplinären UKE-Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation.

Veröffentlicht:
Neue Doppelspitze an der Klinik für Stammzelltransplantation am UKE: Professor Boris Fehse und Professor Francis Ayuk (r.).

Neue Doppelspitze an der Klinik für Stammzelltransplantation am UKE: Professor Boris Fehse und Professor Francis Ayuk (r.).

© UKE

Hamburg. Professor Francis Ayuk und Professor Boris Fehse sind seit Dienstag gemeinsame Leiter der Interdisziplinären Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Sie folgen auf Professor Nicolaus Kröger, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Ayuks Schwerpunkt liegt in der Durchführung und der klinisch-translationalen Forschung zur Verbesserung der allogenen Stammzelltransplantation und der CAR-T-Zell-Therapie. Der 51-Jährige entwickelt und erprobt neue Methoden zur Vorbeugung und Behandlung der Spender-gegen-Wirt-Krankheit. Der 59-Jährige Fehse forscht vor allem auf dem Gebiet der permanenten genetischen Modifikation von Zellen, sowohl für die Grundlagenforschung als auch für therapeutische Anwendungen.

Ayuk hat neugeschaffene W3-Professur inne

Ayuk hat nach seinem Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg dort auch promoviert. Seit 2001 arbeitet er im UKE. Seine Facharztausbildung für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie absolvierte er im Universitären Cancer Center Hamburg (UCC Hamburg). 2013 wurde er leitender Oberarzt in der Interdisziplinären Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation, übernahm 2018 die stellvertretende Klinikleitung und hat seit heute die neugeschaffene W3-Professur für Stammzelltransplantation und zellbasierte Therapien am UKE inne.

Fehse: Studium der Biomedizin in Moskau

Fehse hat Biomedizin an der Staatlichen Medizinischen Universität Moskau studiert und promovierte 1996 am Leibniz-Institut für Virologie. 1996 kam er als Wissenschaftler an das Zentrum für Knochenmarktransplantation ins UKE, wo er den Zell- und Gentherapieschwerpunkt aufbaute, 1999 Laborleiter wurde und sich 2002 in Molekularer Medizin habilitierte. 2007 wurde er auf die Professur für Experimentelle Pädiatrische Onkologie und Hämatologie am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt berufen, 2009 übernahm er die W3-Professur für Zell- und Gentherapie und die Leitung der gleichnamigen Forschungsabteilung der Klinik für Stammzelltransplantation des UKE. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Herzchirurg mit Installateurfirma

Das Doppelleben des Dr. Jean-Philippe Grimaud: Arzt und Klempner

Heimkehrer

Dr. Petrakis’ Weg von Kreta an die Saar – und wieder zurück

Nachruf

Rita Süssmuth: Kämpferin gegen Diskriminierung

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Tab. 1: Empfohlene Anfangsdosierungen von Ruxolitinib bei akuter und chronischer GvHD in Abhängigkeit vom Alter

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [5, 6]

Graft-versus-Host-Erkrankung

JAK1/2-Hemmung jetzt für Kinder unter zwölf Jahren und in neuer Darreichungsform möglich

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Studie aus Schweden

Dermatozoenwahn – frühes Anzeichen von Demenz?

Palliativregisteranalyse

Menschen mit Krebs: Viel Schmerz am Lebensende

Humane Papillomviren

Lässt sich Menstruationsblut für die Krebsfrüherkennung nutzen?

Lesetipps