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Fundsache

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

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Blindes Vertrauen in Navigationsgeräte machen nicht nur Autofahrern gelegentlich die Reise zu einer Odyssee - auch immer mehr Radfahrer vertrauen den elektronischen Karten. So hat blindes Vertrauen einen Radler am Niederrhein kürzlich ins Chaos gesteuert. Für die Fahrt von Kleve ins münsterländische Ahaus sagte das Navi ihm eine Strecke von 94 Kilometern und eine Fahrtzeit von 50 Minuten voraus - dem Radler kam das nicht spanisch vor. Nach über sechs Stunden Fahrt strampelte er noch vor sich hin, - er hatte seine Route für ein Auto berechnen lassen. Nach einem Notruf half ihm die Polizei mit frischem Druck auf den Reifen und Wasserflaschen. Unglücklichen Radfahrern kann geholfen werden: Auf der Internetseite von "Naviki" können Radler ihre Routen eintragen -  und damit helfen, dass andere Drahteselfahrer auch den Schleichwegen auf die Schliche kommen. (bee/dpa)

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