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Virchowpreis für Professorin Ingrid Pabinger-Fasching

Das Aktionsbündnis Thrombose ehrt mit dem diesjährigen Virchowpreis Professorin Ingrid Pabinger-Fasching. Unter anderem sei ihrer Hämophilie-Forschung eine wesentliche Bedeutung zugekommen.

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Professor Rupert Bauersachs, Leiter des Aktionsbündnis Thrombose, und Professorin  Ingrid Pabinger-Fasching bei der diesjährigen Verleihung des Virchowpreises.

Professor Rupert Bauersachs, Leiter des Aktionsbündnis Thrombose, und Professorin Ingrid Pabinger-Fasching bei der diesjährigen Verleihung des Virchowpreises.

© Nina Langbehn / Aktionsbündnis Thrombose

Leipzig. Professorin Ingrid Pabinger-Fasching hat den diesjährigen Virchowpreis des Aktionsbündnisses Thrombose erhalten. Die Forschung der Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie an der MedUni Wien habe weltweit zum besseren Verständnis thrombo-embolischer Erkrankungen geführt und die erforderlichen Therapiemaßnahmen entscheidend beeinflusst, teilte das Aktionsbündnis am Montag in Leipzig mit. Sie habe mehr als 40 Jahre lang das Gebiet der Thrombose- und Hämostaseforschung entscheidend geprägt und weiterentwickelt. Außerdem sei ihrer Forschung bei der Therapie der Hämophilie eine wesentliche Bedeutung zugekommen.

Ihre bahnbrechenden Ergebnisse hätten weltweite Anerkennung zur Folge gehabt, was sich in ihrer Zugehörigkeit und leitenden Funktionen in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften widerspiegele. Pabinger-Fasching habe großen Wert auf die Initiierung und Förderung von Entwicklungsprogrammen zum besseren Verständnis von Gerinnungsproblemen und Thrombosen gelegt. Mehr als 30 Jahre lang habe sie sich in der studentischen Lehre und der Doktorandenbetreuung engagiert. Seit 2021 ist sie im Ruhestand.

Der Virchowpreis wird seit 2015 vergeben. Ziel des Preises ist es, eine stärkere Wahrnehmung von Thrombose sowie der Lungenembolie, ihren Komplikationen sowie für die Möglichkeiten ihrer diagnostischen Früherkennung zu erzielen. Er ist mit 2.500 Euro dotiert. (sve)

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