Wie gefährlich ist es für Patienten, die ihre orale Antikoagulation für eine Darmspiegelung abgesetzt haben, einige Tage mit der Wiederaufnahme zu warten? Eine große Datenbankstudie liefert Hinweise auf ein Risiko – aber es gibt Einschränkungen.
Nicht nur Schlaganfälle, sondern auch systemische embolische Ereignisse (SEE) stellen für Menschen mit Vorhofflimmern eine Gefahr dar, wie eine Metaanalyse deutlich macht. Schutz bieten vor allem direkt wirksame orale Antikoagulanzien.
Zur medikamentösen Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz kann in bestimmten Fällen die Einnahme von ASS als kostengünstige Alternative zu Heparinspritzen oder DOAK erwogen werden. Dazu müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Wie gefährlich ist es für Patienten, die ihre orale Antikoagulation für eine Darmspiegelung abgesetzt haben, einige Tage mit der Wiederaufnahme zu warten? Eine große Datenbankstudie liefert Hinweise auf ein Risiko – aber es gibt Einschränkungen.
Nicht nur Schlaganfälle, sondern auch systemische embolische Ereignisse (SEE) stellen für Menschen mit Vorhofflimmern eine Gefahr dar, wie eine Metaanalyse deutlich macht. Schutz bieten vor allem direkt wirksame orale Antikoagulanzien.
Zur medikamentösen Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz kann in bestimmten Fällen die Einnahme von ASS als kostengünstige Alternative zu Heparinspritzen oder DOAK erwogen werden. Dazu müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
In einer randomisierten, prospektiven Open-Label-Studie wurde das Blutungsrisiko bei Patientinnen und Patienten mit akuter venöser Thromboembolie unter Apixaban und Rivaroxaban direkt verglichen – das Ergebnis fällt klar aus.
An die Ersttherapie von Patienten mit venöser Thromboembolie sollte sich in der Regel eine antikoagulative Erhaltungstherapie anschließen. Wie sich deren Dauer im Nutzen-Risiko-Verhältnis niederschlägt, haben sich US-Forscher angesehen.
Wie wichtig in der Lungenembolie-Diagnostik die gründliche klinische Beurteilung ist, illustriert der Fall einer 69-jährigen Frau: Ihre Lungenembolie wäre mittels Wells-Score und D-Dimer-Test nicht entdeckt worden.
Sind ältere Menschen gestürzt, sollten Ärztinnen und Ärzte dies zum Anlass nehmen, zu überprüfen, ob antithrombotisch wirksame Medikamente wie ASS nicht besser abgesetzt werden sollten. Darauf weist ein US-Team hin.
Ein altersangepasster D-Dimer-Test eignet sich offenbar, um eine tiefe Beinvenenthrombose sicher auszuschließen. Er erhöht die diagnostische Genauigkeit und verringert unnötige Bildgebungen.
Bei Weitem nicht jedem Herzinfarkt liegt eine Atherosklerose zugrunde. Gerade bei jüngeren Frauen sollte man verstärkt auch andere Ursachen in Betracht ziehen: etwa eine arterielle Dissektion oder eine Embolie der Herzkranzgefäße.
Die Sekundärprophylaxe bei tumorassoziierten Thromboembolien kann auch mit niedrigdosiertem Apixaban gelingen. Ein Team hat Handlungsempfehlungen für den Alltag entwickelt.
Braunbären im Winterschlaf haben Forscher auf eine heiße Spur gebracht. Denn die Tiere entwickeln kaum venöse Thromboembolien. Was das bedeutet, erzählen die Münchner Forscher im „ÄrzteTag“-Podcast.
Für AstraZenecas Corona-Impfstoff lockern immer mehr Länder die Priorisierung. Das bedeutet Aufklärung auch durch Hausärzte. Wir sprechen über gute Argumente – und über eine Studie, die die Impfrisiken bei Schwangeren untersucht hat.
Wissenschaftler haben auf eine verstärkte Gerinnungsaktivierung bei hospitalisierten COVID-19-Patienten hingewiesen. Inzwischen bestätigen immer mehr Berichte, dass bei Infizierten die Thromboseneigung erhöht ist.
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Ältere Patient*innen (≥75 Jahre) mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHFa) haben ein erhöhtes Risiko sowohl für thromboembolische Ereignisse als auch für Blutungen. Eine Analyse aus den vier ...
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Die Nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOACs) werden in Deutschland seit mehr als zehn Jahren im klinischen Alltag eingesetzt. Aus diesem Anlass spricht Dr. Claudia Zemmrich, ...
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In der CARAVAGGIO-Studie hat sich Apixaban in der Behandlung und Rezidivprophylaxe tumorassoziierter venöser Thromboembolien (VTE) als wirksame und verträgliche orale Alternative zu den subkutan ...
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Die neue Versorgungspauschale trifft unter Hausärztinnen und Hausärzten auf wenig Gegenliebe. Gastautor Hannes Blankenfeld deckt mit spitzer Feder die Schwächen der neuen Leistungsposition im Praxisalltag auf.
Die Ankündigungen aus Verbänden, wegen der drohenden Honorarkürzungen zukünftig mehr private Medizin anzubieten, stoßen innerärztlich auf Widerspruch. Unsere Gastautoren aus dem Umfeld der DEGAM kritisieren eine solche Haltung als unärztlich. Dabei gäbe es andere Wege aus dem „Hamsterrad“.
Die Politik setzt mit dem Beitragssatzstabilitätsgesetz auf eine Notoperation im Gesundheitswesen. Im OP-Saal haben sich derweil alle heillos in der Wolle. Vor dem Ärztetag appelliert Gastautor Thomas Maibaum für Geschlossenheit.