Vista soll zur CeBIT Schwung in die IT-Branche bringen

HAMBURG (dpa/all). Noch bis zum 21. März werden mehr als 6000 Unternehmen aus 70 Ländern bei der Computermesse CeBIT in Hannover Anwendern neue digitale Lösungen präsentieren.

Veröffentlicht:

Die Zeichen für die Computer- und Telekommunikationsbranche stehen auf Wachstum. Trotz sinkender Preise erwarten die Unternehmen nach Angaben des Branchenverbands Bitkom 2007 ein stabiles Umsatzwachstum von zwei Prozent auf 149 Milliarden Euro.

Ein Grund für das Plus: Die Kunden kaufen mehr Computer - unter anderem wegen des neuen Betriebssystems Vista, das in einigen Jahren auch die Grundlage für Praxis-EDV werden wird. Zudem sollen 2007 erstmals mehr Notebooks als herkömmliche Standrechner verkauft werden. Weitere Trends auf der CeBIT:

  • Alles über Internet: Viele Experten sind überzeugt, dass demnächst auch Telefonie und Fernsehen grundsätzlich als kleine Datenpakete per Internet-Protokoll (IP) geliefert werden. Auch wenn die Kunden spezielle Telefone benötigen, für die Anbieter senkt das die Kosten, da die Infrastruktur vereinheitlicht wird. Jedoch müssen die Schwächen der IP-Technik aufgefangen werden - zum Beispiel das Risiko, dass Unbefugte die Gespräche mithören. So raten Datenschützer Ärzten davon ab, Telefonate mit Patienten über Internet zu führen.
  • Schneller Webzugang: Neue Dienste auf UMTS-Basis sollen es möglich machen, dass man auch unterwegs - zum Beispiel auf Hausbesuchen - von den Vorzügen schneller Datenleitungen profitieren kann. Das ist Voraussetzung für den Erfolg mobiler Dienste. Aktuell werden Netze für Download-Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit pro Sekunde aufgebaut - mehr als viele auf ihrer DSL-Leitung haben. Die Kosten für die Nutzung sind aber viel höher.
  • Mehr Touchscreen-Displays: Geräte wie Handys mit berührungsempfindlichen Bildschirmen gibt es längst. Das neue Schlagwort ist Multi-Touchscreen - Bildschirme, die auch Bewegungen mehrerer Finger auf dem Display erkennen können und eine komplexe Bedienung erlauben.

Die CeBIT ist noch bis 21. März täglich von neun bis 18 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet 38 Euro. Mehr Informationen im Internet: www.cebit.de

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert

Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Detailansicht eines Windrades: Bringt eine ökologisch nachhaltige Geldanlage auch gute Rendite? Anleger sollten auf jeden Fall genau hinschauen.

© Himmelssturm / stock.adobe.com

Verantwortungsbewusstes Investment

„Nachhaltig – das heißt nicht, weniger Rendite bei der Geldanlage!“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

© HL

Herbstsymposium der Paul-Martini-Stiftung

Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prozesse werden teurer

Tipps: So können Praxen die Risiken für einen GOÄ-Streit minimieren

Sie fragen – Experten antworten

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?

Bei Senioren

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal!

Lesetipps
Eine Blutdruckmessung

© CasanoWa Stutio / stock.adobe.com

Fallstricke in der Praxis

Häufige Fehler in der Hypertonie-Therapie: So geht’s besser!

Ein Mann im Hintergrund nimmt einen Schluck von einem Drink. Im Vordergrund stehen vier Flaschen mit alkoholischen Getränken.

© Axel Bueckert / stock.adobe.com

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert