Nutzen überwiegt Risiken

Mammografie jetzt auch für Frauen ab 45

Das Bundesministerium für Nuklearsicherheit weist auf Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchungen für Frauen ab 45 Jahren hin. Damit die GKV die Untersuchung übernimmt, fehlt aber noch ein GBA-Beschluss.

Veröffentlicht:
Mammografie ab 45: Noch übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Untersuchung zunächst nicht.

Mammografie ab 45: Noch übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Untersuchung zunächst nicht.

© Viacheslav Yakobchuk - stock.adobe.com

Berlin. Brustkrebs-Früherkennung per Mammografie ist nun bereits für Frauen ab 45 Jahren statt bisher 50 Jahren möglich. Das teilte das auch für Nuklearsicherheit zuständige Bundesumweltministerium in Berlin mit. Studien zeigten, dass der Nutzen einer Früherkennungsuntersuchung nicht nur bei Frauen zwischen 50 und 75 Jahren, sondern auch bei Frauen zwischen 45 und 49 Jahren die strahlenbedingten Risiken überwiege, so das Ministerium.

Wer schon in jüngerem Alter eine Mammografie machen lassen möchte, muss diese aber vorerst noch selbst zahlen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Untersuchungen zunächst noch nicht.

Mobile Untersuchungen sollen leichter werden

Dazu ist ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken nötig, der achtzehn Monate Zeit hat für eine Entscheidung. Wenn das Bundesgesundheitsministerium keine Einwände hat, wird die frühzeitigere Mammografie dann zur Kassenleistung.

Die Verordnung aus dem Bundesumweltministerium soll auch Rechtssicherheit schaffen für Mammografien durch erfahrene Medizinische Fachangestellte. Diese sollen hier auch ohne die physische Anwesenheit von Ärzten agieren dürfen, die Aufsicht würde mittels IT aus der Ferne gewährleistet. Das macht den Einsatz mobiler Untersuchungswägen einfacher. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

© jarun011 / stock.adobe.com

Chronische lymphatische Leukämie

Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

© samunella / stock.adobe.com

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Innovative Therapieansätze

Mit Fischhaut gegen den diabetischen Fuß

Verdacht auf Myokardinfarkt

Wenn erhöhte Troponine täuschen und es kein Herzinfarkt ist

Lesetipps
Bei der Übung „Drei Minuten Atemraum“ geht es etwa darum, die aktuelle Tätigkeit für drei Minuten zu unterbrechen und bewusst in sich hineinzuhören. (Symbolbild)

© wang / stock.adobe.com / Generated with AI

Mehr Wohlbefinden im Praxisalltag

Praxisstress? Diese Achtsamkeitsübungen verschaffen Ihnen schnell wieder Luft

Ein Mann fasst sich mit der Hand ans Herz. Eine andere Person hält eine Tablette in die Kamera.

© kooshevoy / Fotolia

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: Was bringen Digitoxin und Vericiguat?

Eine Reihe von Sportutensilien (Fußball, Tennisschläger, Springsseil, etc.) in einer Sporttasche, die auf dem Boden steht.

© Pixel-Shot / stock.adobe.com

US-Analyse

Was Bewegung bei diesen sieben Krebsarten bringt