Vollbusige Frauen für die Klassenkameraden

Modeschöpfer Wolfgang Joop berichtet, warum er als Schüler bei Klassenarbeiten abschreiben durfte.

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Spätes Geständnis: Zeichnungen von gut gerundeten Damen tauschte der Modeschöpfer Wolfgang Joop als Schüler gegen Hausaufgaben.

Spätes Geständnis: Zeichnungen von gut gerundeten Damen tauschte der Modeschöpfer Wolfgang Joop als Schüler gegen Hausaufgaben.

© dpa

HAMBURG (dpa/eb). Modeschöpfer Wolfgang Joop hat als Schüler seine Zeichnungen von vollbusigen Frauen gegen Mathe-Hausaufgaben eingetauscht. "Ich zeichnete ein Bravo-Foto von Brigitte Bardot nach. Alle wollten es haben", sagte der 65-Jährige in einem Interview mit der Zeitschrift "Gala". Zunächst habe er seine Zeichnungen ohne Gegenleistung verteilt, dann machten ihm seine Klassenkameraden die Hausaufgaben oder ließen ihn bei Klassenarbeiten abschreiben.

Mit dem Abzeichnen der weiblichen Kurven hatte der damals etwa 14-jährige Joop sein Zeichentalent erst entdeckt. "Eine Nachhilfelehrerin brachte mir Farben und Papier mit", erzählte er. Inzwischen steht Joop manchmal bis zu neun Stunden am Tag an seinem Holzpult und lässt den Bleistift über das Papier gleiten.

Wolfgang Joop gilt neben Karl Lagerfeld als der bedeutendste Designer Deutschlands. Neben Mode und Design hat er sich immer auch für Illustrationen interessiert.

Über 100 seiner Werke sind im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellt. Außerdem sammelt er auch Kunst, insbesondere sind das zeitgenössische Bilder und Skulpturen.

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