Wie die Rheuma-Liga vom S-Bahn-Chaos profitiert

Schwere technische Mängel haben dazu geführt, dass in Berlin viele Züge der S-Bahn vorübergehend aus dem Verkehr gezogen wurden. Das hat bemerkenswerte Folgen.

Angela MisslbeckVon Angela Misslbeck Veröffentlicht:

Das seit Monaten anhaltende S-Bahn-Chaos in der Hauptstadt hat auch eine gute Seite. Angesichts der deutlichen Einschränkungen in der Mobilität der Züge wächst bei der Deutsche-Bahn-Tochter scheinbar die Solidarität mit mobilitätseingeschränkten Menschen.

So meldet jetzt die Rheuma-Liga Berlin, dass sie eine Spende der S-Bahn über 100 000 Euro erhalten hat. Die Selbsthilfeorganisation mit knapp 8500 Mitgliedern in der Hauptstadt bezeichnet das als "eine ganz besondere und überaus großzügige Maßnahme zur Wiedergutmachung".

Ihr Präsident Dr. Helmut Sörensen sagt: "Die Spende kommt gerade richtig. Die Rheuma-Liga steht kurz davor, einen Standort in Berlin auszuwählen, an dem sie ein Therapie- und Selbsthilfezentrum für die über 60 000 rheumakranken Menschen in der Stadt aufbauen kann."

Seine weiteren Worte deuten daraufhin, dass die Rheuma-Liga bei der Standortwahl auf S-Bahn-Nähe achten will: "Dabei zählen wir auch in Zukunft auf die S-Bahn, die trotz der Probleme der letzten Wochen viel zur Verbesserung der Mobilität behinderter Menschen in unserer Stadt beigetragen hat", so Sörensen.

Auch die nicht behinderten Berliner würden sich freuen, wenn die S-Bahn allmählich wieder etwas mehr zu ihrer Mobilität beiträgt. Die Bahn will nach Zeitungsberichten 55 Millionen Euro in bar oder in Form von Gutschriften und kostenlosen Fahrten an Kunden in Berlin und Brandenburg ausschütten - als Wiedergutmachung.

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