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Computertomographie

Wissenschaftler untersuchen Kindermumien

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HILDESHEIM Das Geheimnis von zwei altägyptischen Kindermumien aus dem Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museums soll mit Hilfe von medizinischen Untersuchungen gelüftet werden. Mit modernster Technik wollen Wissenschaftler unter anderem das Geschlecht, das Alter und die Todesursache herausfinden.

Am 15. Juli sollten die Tausende Jahre alten balsamierten Körper in den Computertomographen des St. Bernward Krankenhauses in Hildesheim geschoben werden.

Die Forschungsergebnisse sollen im kommenden Jahr vom 12. Februar bis zum 28. August in der Ausstellung "Mumien der Welt" präsentiert werden. Gezeigt werden Mumien und Mumifizierungstraditionen in verschiedenen Kulturräumen. Die Methoden sind nach Museumsangaben auf allen bewohnten Kontinenten nachweisbar.

Eine wichtige Entdeckung für die moderne Medizin waren die im Jahr 1994 gefundenen natürlich mumifizierten Leichen in der Dominikanerkirche von Vác, Ungarn, von denen in Hildesheim fünf mit ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten gezeigt werden.

Auch das Anthropologische Institut der Universität Göttingen ist an der Erforschung der Kindermumien beteiligt. Dort sollen die seltenen Objekte nach der Sonderausstellung weiter wissenschaftlich untersucht werden. (dpa)

Weitere Informationen : www.rpmuseum.de

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