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„ÄrzteTag“-Podcast

Kompressionstherapie: Was ist der neueste Stand, Professorin Reich-Schupke?

Vor Kurzem wurde die Leitlinie zur Kompressionstherapie der Extremitäten aktualisiert. Dermatologin und Phlebologin Stefanie Reich-Schupke erläutert im ÄrzteTag-Podcast, worauf es ankommt, um Venenpatienten individuell gut zu versorgen.

Wiebke GaazVon Wiebke Gaaz Veröffentlicht:

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In dieser „ÄrzteTag“-Podcastfolge liefert Professorin Stefanie Reich-Schupke einen umfassenden Einblick in die praktische Kompressionstherapie. Denn diese ist in der Behandlung von Venenleiden ein zentraler Baustein. Sie erläutert, an welchen Stellschrauben Ärztinnen und Ärzte drehen können, um für ihre Patientinnen und Patienten die passende Versorgung auszuwählen, und welche Informationen auf das Rezept gehören.

Außerdem bringt die Dermatologin die zentralen Botschaften der Leitlinie auf den Punkt. Ziel ist, die Adhärenz zu fördern, denn „ein Kniestrumpf am Bein bringt viel mehr als eine teure Strumpfhose in der Schublade“. Des Weiteren erklärt Reich-Schupke, wie sich Flachstrick von Rundstrick unterscheidet und wie sich dies für die individualisierte Therapie nutzen lässt. Außerdem klärt sie die Frage, was genau MAK (medizinische adaptive Kompressionssysteme) sind und wann sie eingesetzt werden.

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Das Spektrum für Kompressionstherapie hat sich erweitert: Reich-Schupke erzählt, welche Indikationen neu hinzugekommen sind und wie die Therapie bei diesen wirkt. So zählen nun beispielsweise auch „entzündliche Dermatosen“ zu den Indikationen, die vor einiger Zeit noch als Kontraindikation galten. Auch Risiken kommen zur Sprache und welche Aspekte bei Begleiterkrankungen bedacht werden müssen.

Zudem sprechen wir über den praktischen Umgang mit Kompressionsstrümpfen: Was Patienten an sehr heißen Tagen tun können, wie sie ihre Strümpfe und vor allem ihre Haut pflegen sollten, und ob andere Hauterkrankungen wie eine Psoriasis oder atopische Dermatitis ein Hindernis darstellen könnten.

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