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„ÄrzteTag“-Podcast

Müssen ehemalige COVID-Patienten Angst vor Herzkrankheiten haben?

Nach einer COVID-19-Erkrankung steigen Risiken für Herzkrankheiten deutlich an, offenbart eine US-Studie. Über Herz- und Gefäßerkrankungen als Corona-Langzeitfolgen spricht Professor Thomas Nordt aus Stuttgart im „ÄrzteTag“-Podcast.

Wolfgang GeisselVon Wolfgang Geissel Veröffentlicht:
Professor Thomas Nordt aus Stuttgart

Professor Thomas Nordt ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten am Klinikum Stuttgart.

© Porträt: die arge lola / Kai Loges + Andreas Langen | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Ein Jahr nach COVID-19 fanden sich in einer US-Studie vier Prozent mehr Herzkreislauf-Erkrankungen als bei Menschen ohne COVID in der Vorgeschichte. Im „ÄrzteTag“-Podcast mahnt Professor Thomas Nordt aus Stuttgart zu Aufmerksamkeit.

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Eine deutliche Zunahme von Herzkreislauf-Erkrankungen als COVID-Langzeitfolgen hält der Ärztliche Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten am Klinikum Stuttgart auch in Deutschland für durchaus realistisch. Erhöht sei dabei das Risiko etwa für Infarkte, Rhythmusstörungen, Schlaganfälle, Herzinsuffizienz, Lungenembolie und Tiefe Venenthrombosen, erläutert Nordt im Podcast.

Niedergelassenen Ärzten empfiehlt der Kardiologe, bei einem ehemaligen COVID-Patienten „ein bisschen mehr aufzupassen“, wenn sich Hinweise auf eine mögliche kardiovaskuläre Erkrankung ergeben. (Dauer: 10:19 Minuten)

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