„ÄrzteTag“-Podcast

Wie Patienten ihren Diabetes loswerden

Einmal Diabetes, immer Diabetes? Diese alte Weisheit entkräften mehr und mehr Erfahrungen der letzten Jahre. Mit zehn bis 15 Kilo Gewichtsverlust können viele Patienten ihrem Diabetes entgegenwirken. Diabetologe Prof. Stephan Martin ist begeistert von der Methode und berichtet, wie man Patienten zur richtigen Ernährung anleitet.

Von Wolfgang GeisselWolfgang Geissel Veröffentlicht:
Professor Dr. Stephan Martin, Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheits-Zentrums in Düsseldorf, ist ein Verfechter von Gewichtsreduktion als Anti-Diabetes-Maßnahme.

Professor Dr. Stephan Martin, Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheits-Zentrums in Düsseldorf, ist ein Verfechter von Gewichtsreduktion als Anti-Diabetes-Maßnahme.

© unbekannt

„Man ist in der Lage, den Diabetes in eine Vorstufe zurückzubringen – auch bei langjährigen Patienten“ und kann so auch bestimmte Diabetes-Medikamente absetzen: Das alles können Diabetiker schaffen, wenn sie ihre Ernährung umstellen – und sie entlasten damit auch das Gesundheitssystem. Ganz einfach eigentlich, oder? Wenn es doch nur so wäre... Aber was müssen Ärzte ihren Patienten an Handwerkszeug mitgeben, damit die Umstellung gelingt?

Vertrauen in den Körper und die Maßnahmen müssen einfach sein, sagt Prof. Stephan Martin, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums. Im Podcast berichtet er von seinen Erfahrungen und wie Ärzte Patienten zur Diät motivieren können. Darüberhinaus erklärt er, welche Medikamente bei der Ernährungsumstellung abgesetzt werden können – und warum auch die Partner der Diabetiker bei der Behandlung wichtig sind. (Dauer: 19:43 Minuten)

Lesen sie auch
Lesen sie auch
Mehr zum Thema

„EvidenzUpdate“-Podcast

Hautkrebs-Screening – geringere Mortalität und dennoch ein Problem

„ÄrzteTag“-Podcast

Was Haare über den Effekt von mentalem Training aussagen

„ÄrzteTag extra“-Podcast

NSCLC mit KRAS-G12C-Mutation erstmals zielgerichtet therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Kurt Göpel

Einspruch!! Ich selber hatte vor ca 25 Jahren meinen Diabetes mit Nüchternwerten > 300 mg und HbA1c > 10% entdeckt. Die Konsequenz: 25 kg Gewichtsreduktion innerhalb eines Jahres mit Normalisierung des Stoffwechsels, welches sich durch "normale" Ernährung ohne Medikamente halten ließ.Nur der Diabetes war da und zeigte sich plötzlich wieder mit Verschlechterung des Stoffwechsel bei gegenüber damals nur geringen Gewichtszunahme von 2-3 Kg. Mittlerweile "hänge " ich an der Nadel: Der Diabetes war nie weg! Es ist falsch, Patienten vorzuspiegeln, man könne den Diabetes"besiegen". Zumal wenn eine genetische Disposition vorliegt! Vater sowie seine Geschwister waren Diabetiker. Wichtig ist vernünftige Ernährung und die Erkenntnis, daß der Diabetiker alles! essen darf, kommt nur auf die Menge und die Zeit der Nahrungsaufnahme an.
Im übrigen behandle ich meines Diabetes mit einer ICT, ,ein HbA1c liegt zwischen 5,3 und 5,6%!, Keine Retinopathie.
mit kollegiale Grüßen Kurt Göpel, FA .f.Innere Medizin


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD, v.l.), Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Benjamin Strasser (FDP), Ansgar Heveling (CDU) und Kathrin Vogler (Linke) stellen im Haus der Bundespressekonferenz einen Gesetzentwurf zur Suizidbeihilfe vor.

© Wolfgang Kumm/dpa

Fraktionsübergreifend

Neuer Gesetzentwurf zur Sterbehilfe präsentiert

Die Vakzine ComirnatyTextbaustein: Sonderzeichen/war von den Unternehmen BioNTech und Pfizer.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Studien-Splitter

Dritte Corona-Impfdosis essenziell gegen Omikron