Direkt zum Inhaltsbereich

„ÄrzteTag“-Podcast

Die Impfsaison startet: Wie gehen Sie vor, Dr. Fleischhauer?

In der letzten Septemberwoche war der Influenza-Impfstoff endlich verfügbar. Für die Praxis von Christian Fleischhauer aus Jena war das zugleich der Startschuss in die Impfkampagne 2026/27. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet er, was er tut, um unter seinen Patienten hohe Impfquoten zu erreichen.

Veröffentlicht:

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Podigee Um mit Inhalten aus Podigee und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Erst Ende September kam das Go: Der Impfstoff für die Influenza-Impfung ist da! Darauf hatten Dr. Christian Fleischhauer und sein Team gewartet: Der Hausarzt aus Jena in Thüringen machte sich sofort daran, Termine in den von seiner Praxis mit zwei Standorten betreuten Alten- und Pflegeheimen zu organisieren.

Er klärte kurz ab, welche Bewohner dort welche Impfung wünschen, dann schwärmten mehrere Impfteams der Praxis mit Ärzten und MFA und PJ‘ler in die Heime aus, um dort den Impfschutz für den Winter mit Impfstoffen gegen Influenza, COVID-19, RSV und Pneumokokken zu sichern.

Lesen sie auch

Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert Fleischhauer, wie die Teams arbeitsteilig vorgehen, ob er die Option umsetzt, bei Patienten bei Bedarf zwei Impfungen auf einmal zu machen und warum der Piks bei der Impfung viel weniger Arbeit macht als dies bei Aufklärung und Dokumentation des Vorgangs der Fall ist.

Der Allgemeinmediziner, der auch im im Vorstand des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Thüringen aktiv ist, ist optimistisch, dass er bei der Anzahl der Impfungen auch die Anforderungen an die Kriterien in Sachen Vorhaltepauschale erfüllen kann.

Knapp 700 Impfungen in einer Praxis in drei Monaten

Mit seinen rund 2.500 Patientinnen und Patienten im Quartal liegt die Latte im Q4 recht hoch, bei knapp 700 Impfungen. „Aber es geht ja nicht nur um die Atemwegserkrankungen“, so Fleischhauser im Podcast-Gespräch.

Auch FSME – Thüringen ist Risikogebiet – und andere Impfungen zählten mit. Er begrüßt, dass nun klargestellt zu sein scheint, dass Impfungen trotz des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes extrabudgetär bleiben.

Im Gespräch erläutert Fleischhauer, wie er sich und seine Patienten über die Änderungen der STIKO auf dem Laufenden hält und wie Praxisverwaltungssysteme die Bürokratieanforderungen an die Impfungen leichter ertragbar machen. Er beschreibt, wie das PVS helfen kann, vor allem die vulnerablen Patientengruppen im fortgeschrittenen Alter und mit chronischen Erkrankungen zu identifizieren, um sie anzusprechen.

Nicht zuletzt geht Fleischhauer darauf ein, warum er glaubt, dass Patientinnen und Patienten besser in der Arztpraxis aufgehoben sind als in der Apotheke, wenn es ums Impfen geht und wie das Impfangebot der Praxis ebenso niedrigschwellig möglich gemacht werden kann wie in der Apotheke.

Lesen sie auch
Mehr zum Thema

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Das könnte Sie auch interessieren
Gut organisiert in die Grippesaison starten

© Abraham Gonzalez Fernandez | Getty Images

Impfmanagement

Gut organisiert in die Grippesaison starten

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Influenzaimpfung: Technologie, Evidenz und Empfehlung

© Lu ShaoJi | Getty Images

Grippeimpfstoff-Forschung

Influenzaimpfung: Technologie, Evidenz und Empfehlung

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Logo vom ÄrzteTag extra der Ärzte Zeitung mit dem Porträt des Podcast-Gesprächspartners Reinhard Pfingsten von der apoBank

© apoBank

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prognose meist günstig

Schulterschmerzen in der Hausarztpraxis: Aufklären statt röntgen!

(S)MART-Konzept

Das leisten Fixkombinationen bei Asthma

Lesetipps
 Nebenniereninsuffizienz

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Therapie mit Glukokortikoiden

Was beim Absetzen von Steroiden zu beachten ist

MRSA-Keime sind am 19.09.2017 im Institut für Hygiene und Gesundheit in Hamburg in einer Petrischale zu sehen. Die weißen Plättchen geben verschiedene Antibiotika ab, von denen einige die Keime im Umkreis absterben lassen.

© Daniel Reinhardt / dpa / picture alliance

Robert Koch-Institut

Antibiotika-Resistenzen: Digitales Tool greift Ärzten unter die Arme

Eine ältere Frau liest einen Beipackzettel

© Ingo Bartussek/stock.adobe.com

Datenbankanalyse

Vorsicht bei der Kombination von Antikonvulsiva mit DOAK