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Ukraine Konferenz in Berlin

Deutschland sagt 100 Millionen Euro für ukrainisches Gesundheitswesen zu

Die Menschen in der Ukraine leiden seit über zwei Jahren an den Folgen des russischen Angriffskrieges. Gelder aus Deutschland sollen vor allem in Projekte für mentale Gesundheit, aber auch in die Telemedizin fließen.

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Berlin. Deutschland unterstützt das ukrainische Gesundheitswesen mit finanziellen Zusagen in Höhe von 100 Millionen Euro. Das hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) im Zusammenhang mit der Ukraine Recovery Conference am Dienstag in Berlin verkündet. Die Gelder sollen vor allem in folgende Projekte fließen:

  • 65 Millionen Euro für mentale Gesundheit und psychosoziale Unterstützung
  • 12 Millionen Euro für Klinikpartnerschaften, vor allem für die telemedizinische Versorgung ukrainischer Patientinnen und Patienten
  • 20 Millionen Euro für auf Frauen spezialisierte Gesundheitseinrichtungen
  • in die Etablierung rechtlicher Grundlagen für internationale Telemedizinprojekte

Diese Unterstützung werde durch finanzielle Zusagen weiterer internationaler Partner zur Stärkung der Gesundheitsversorgung ergänzt, heißt es aus dem BMG.

Die Ukraine sei Deutschland für die Unterstützung dankbar, denn kein Gesundheitssystem könne die Herausforderungen des Krieges allein bewältigen, sagte der ukrainische Gesundheitsinister Dr. Viktor Liashko. „Die Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer, die sowohl sichtbare als auch unsichtbare Verletzungen davontragen, nimmt jeden Tag zu“, so Liashko.

Der Staat müsse die notwendigen Bedingungen dafür schaffen, den menschen jegliche Möglichkeit für eine nachhaltige Genesung zu eröffnen, körperlich und psychisch. (eb)

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