Berufspolitik

1900 Hausärzte machen bisher mit beim AOK-Vertrag

Veröffentlicht:

STUTTGART (fst). Bisher haben sich 1900 Niedergelassene beim Hausarztvertrag der AOK in Baden-Württemberg eingeschrieben. Das hat Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner in einem Rundschreiben mitgeteilt. Allerdings sei die nötige EDV erst in 500 Praxen installiert, sagte er der "Ärzte Zeitung". Die Installation sei "nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben", so der Medi-Chef.

Ein Grund sei der inzwischen beigelegte Streit zwischen Softwareherstellern gewesen, der zu Verunsicherung geführt habe. Baumgärtner geht davon aus, dass bis zum 10. Dezember etwa 2000 Praxen mit der Software ausgerüstet sind. Das ist der Stichtag, um ab Anfang 2009 am AOK-Vertrag teilnehmen zu können.

Auch für Fachärzte seien bereits "Prototypen" für Verträge nach Paragraf 73 c SGB V vorhanden. Drei Fachgruppen (Orthopäden/Chirurgen, Kardiologen und Gastroenterologen) würden nun Verhandlungen mit der AOK aufnehmen.

Mehr zum Thema

GKV-Fachfrau aus SPD

Bärbel Bas soll Bundestagspräsidentin werden

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mussten Ärzte seinerzeit auch neu dazulernen: Röntgen.

© Channel Partners / Zoonar / picture alliance

Ärzte und die digitale Medizin

Digitalisierung: „Wir müssen uns offener zeigen als Ärzteschaft“

Kopfschmerzen: Rund zehn Prozent der Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion entwickeln nach Abklingen der akuten Symptome einen Dauer-Kopfschmerz.

© ijeab / stock.adobe.com

Schmerzmediziner berichten

Dauer-Kopfschmerz nach COVID-19 nicht selten