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73b-Vertrag der Signal Iduna IKK gilt bundesweit

KÖLN (iss). Der erste bundesweite Hausarztvertrag steht kurz bevor. Die Signal Iduna IKK hat mit 15 Landesverbänden des Deutschen Hausärzteverbands den Vertrag "Mein Arzt" zur hausarztzentrierten Versorgung unterschrieben.

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Es fehlen noch Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, doch der Hausärzteverband zeigt sich optimistisch, dass sich diese Lücke in absehbarer Zeit schließen wird.

Der Vertrag nach Paragraf 73b SGB V lehne sich an das zwischen dem Deutschen Hausärzteverband und der AOK Baden-Württemberg entwickelt Modell an, lege aber zusätzlich einen Schwerpunkt auf das Versorgungsmanagement, sagt Dr. Heinz Giesen, Leiter des Dezernats Verträge bei der Signal Iduna IKK, die mehr als eine Million Versicherte hat. "Wir wollen beweisen, dass man mit dem gezielten Versorgungsmanagement eine verbesserte Versorgungsqualität bei überdurchschnittlicher Honorierung der Hausärzte erreichen kann", sagt Giesen. Geplant ist, dass der Hausarztvertrag durch Vereinbarungen zur fachärztlichen Versorgung ergänzt wird, bei denen auch die Kassenärztlichen Vereinigungen ins Boot geholt werden können.

Der Vertrag mit einer Laufzeit von sechs Jahren sieht eine kontaktunabhängige Pauschale von 66 Euro im Jahr vor, hinzu kommt eine kontaktabhängige Pauschale von 40 Euro, die bis zu dreimal pro Jahr gezahlt wird. Die Chroniker-Pauschale beträgt 20 Euro. Außerdem können die Hausärzte einen Qualitätsbonus erhalten, etwa wenn sie mit 50 Prozent ihrer Patienten individuelle Zielvereinbarungen abgeschlossen haben.

"Der Vertrag trägt entscheidend dazu bei, dass die Versorgung der Patienten in Deutschland verbessert wird, der Hausarztberuf wieder an Attraktivität gewinnt und zudem die wirtschaftliche Existenz vieler Hausärzte sicherer wird", sagt der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands Ulrich Weigeldt.

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