Direkt zum Inhaltsbereich

AOK differenziert Zuzahlungen je nach Region

BERLIN(HL). Die AOKen entscheiden autonom für ihre jeweilige Region, ob und in welchem Ausmaß sie ihren Versicherten die Zuzahlung bei Rabatt-Arzneimitteln erlassen wollen.

Veröffentlicht:

Wie der Apotheken-Branchendienst "Apotheke adhoc" berichtet, gibt es keine bundeseinheitliche Zuzahlungsbefreiung für die seit dem 1. Juni unter Vertrag genommenen 63 Rabatt-Wirkstoffe.

So hat die AOK Bayern die Zuzahlung bei allen Rabatt-Arzneimitteln erlassen. In Baden-Württemberg sind nur Versicherte von der Zuzahlung befreit, wenn sie am dortigen Hausarzt-Modell teilnehmen, das die AOK abgeschlossen hat.

In Niedersachsen gibt es keine generelle Befreiung; wenn jedoch ein Alternativ-Arzneimittel zuzahlungsbefreit ist, weil sein Preis 30 Prozent unter dem Festbetrag liegt, dann wird auch für das Rabattarzneimittel keine Zuzahlung erhoben. Eine solche Regelung gilt auch in Hessen.

Außerdem soll gelten, dass Patienten, die bislang ein zuzahlungsbefreites Arzneimittel erhalten haben, in jedem Fall auch die Rabatt-Arznei ohne eine Selbstbeteiligung in der Apotheke bekommen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Digitales Gesundheitswesen

BKK-Studie: Warum Digitalisierung nicht immer nachhaltig ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Besser als Atemtherapie?

Supragastrisches Aufstoßen lässt sich mit Gesang vertreiben

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt