AOK und BKK Sachsen-Anhalt wollen fusionieren

MAGDEBURG (zie). AOK und BKK Sachsen-Anhalt wollen künftig gemeinsame Wege gehen. Derzeit verhandeln beide Krankenkassen über einen möglichst zeitnahen Zusammenschluss. Die Entscheidung soll im März fallen.

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Bundesweit wäre dies die erste kassenartenübergreifende Fusion innerhalb des AOK-Systems. Uwe Deh, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt: "Beide Kassen passen gut zueinander, haben eine vergleichbare Versichertenstruktur und kennen die Sorgen und Nöte der Menschen im Land sehr genau.” Ein Zusammenschluss mache zudem betriebswirtschaftlich Sinn und stärke das Land.

"Die AOK ist unser Wunschpartner”, bekennt Margitta Schütze, Vorstand der BKK Sachsen-Anhalt. Sie glaubt, dass sich kleine Krankenkassen aufgrund veränderter Rahmenbedingungen künftig nur schwer auf dem Markt behaupten können. Sowohl die 13 000 Versicherten als auch die 40 Mitarbeiter der BKK wären beim Marktführer AOK mit derzeit rund 750 000 Versicherten gut aufgehoben.”

Kassenartenübergreifende Fusionen sind mit dem Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) möglich geworden, das 2007 in Kraft getreten ist.

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