Berufspolitik

Abiturienten trinken mäßig, aber regelmäßig

HAMBURG (eb). 29 Prozent der 18- bis 29-jährigen berufstätigen Männer mit Abitur trinken laut DAK-Gesundheitsreport mehrmals in der Woche oder täglich Alkohol.

Veröffentlicht:

Bei den Männern mit Hauptschulabschluss waren es nur 13 Prozent, bei Frauen mit dem gleichen Bildungsabschluss fünf Prozent. Andererseits haben Hauptschüler eine doppelt so starke Neigung zum exzessiven Alkoholgenuss.

"Insbesondere für junge Männer gehört Rauschtrinken zum eigenen Rollenbild", kommentiert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK die Ergebnisse. Laut DAK ist Alkohol das Suchtmittel Nummer 1.

Mehr zum Thema

Defizite in der Weiterbildung

Führung aus ärztlicher Sicht: Eine Blackbox

Schlagworte
Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Thomas Georg Schätzler

„… ware'' schwach wie eine Flasche leer“ (Giovanni Trapattoni)

Wenn Hauptschüler eine doppelt so starke Neigung zum exzessiven Alkoholgenuss haben, nur in 13 Prozent regelmäßigen Alkoholkonsum zugeben und dagegen 29 Prozent der 18- bis 29-jährigen berufstätigen Männer mit Abitur Gewohnheitstrinken angeben, kann etwas nicht stimmen!

Haben zu viele Hauptschüler die Fragen nach ihrem Alkoholkonsum schlicht nicht verstanden?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Hendrick Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (vorne von rechts), Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD), SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, auf dem Weg zur Pressekonferenz, auf der sie die beschlossenen Maßnahmen vorstellten.

© John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Einheitliche Standards beschlossen

Bund-Länder-Gipfel ebnet regionalen Corona-Lockdowns den Weg

AU-Bescheinigungen können vorerst bis Ende März auch weiter via Telefon-Kontakt ausgestellt werden.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Corona-Sonderregeln

GBA verlängert Tele-AU bis Ende März 2022