BG-Kliniken

Ärzte-Gehälter steigen um 5,3 Prozent

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BERLIN. Die Arztgehälter an den Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken (BG) werden in zwei Schritten um 5,3 Prozent erhöht. Rückwirkend zum 1. Juli dieses Jahres erhalten die Ärzte 2,45 Prozent mehr, ab dem 1. Juli 2018 werden die Entgelte um weitere 2,85 Prozent steigen. Zudem haben beide Seiten einen Umgang mit dem Tarifeinheitsgesetz vereinbart, der es dem Marburger Bund und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi weiter ermöglicht, eigene Tarifverträge abzuschließen und anzuwenden. So werden die Verhandlungspartner keinen Antrag auf Feststellung der gewerkschaftlichen Mehrheit im Betrieb stellen. Mit Verdi soll eine gleichlautende Vereinbarung getroffen werden. Beide Gewerkschaften hatten sich in dieser Hinsicht kürzlich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt (wir berichteten).

Die Grundsatzeinigung zwischen dem MB und den BG Kliniken sieht außerdem vor, dass mit Zustimmung der Ärzte eine Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz auch über die Dauer von 18 Monaten hinaus bis zu höchstens 60 Monaten möglich ist.

"Mit der heutigen Grundsatzentscheidung ist es gelungen, einen für alle Seiten praktikablen Weg zum Umgang mit dem Tarifeinheitsgesetz zu finden", kommentiert MB-Verhandlungsführer Rolf Lübke das Ergebnis. Den BG Kliniken war die Vereinbarung zur Arbeitnehmerüberlassung besonders wichtig. Diese sei besonders im Hinblick auf die vielfältigen Kooperationen der BG Kliniken relevant, so BG-Verhandlungsführer Ingo Thon.(chb)

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