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Hausärzteverband

Allgemeinmediziner fordern: Corona-Regeln nach Pandemie beibehalten!

Dank der Hygieneempfehlungen haben die Praxen weniger mit leichten Infekten zu tun, so der Hausärzteverband. Deshalb sollten die Regeln auch nach Corona weiter verfolgt werden – inklusive der Möglichkeit der Tele-AU für Praxen.

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Abstand halten: Das hat nicht nur in Pandemiezeiten einen Sinn.

Abstand halten: Das hat nicht nur in Pandemiezeiten einen Sinn.

© trueffelpix /stock.adobe.com

Berlin. Die deutschen Hausärzte registrieren aktuell wegen der Corona-Maßnahmen ein allgemein geringeres Ansteckungsrisiko mit leichten Infekten. „Durch die Abstandsregeln und das verstärkte Hygieneverhalten ist das allgemeine Ansteckungsrisiko im Moment insgesamt niedriger als sonst“, sagte Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes, den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Montag. „Viele leichtere Infektionskrankheiten werden vermieden. Dazu gehören Erkältungskrankheiten, grippale Infekte aber auch Magen-Darm-Infekte.“

Telefonische Versorgung bei leichten Infekten

Weigeldt warb dafür, viele Maßnahmen auch nach dem Ende der Pandemie beizubehalten: „Viele der Regeln, die die Deutschen in der Corona-Phase eingeübt haben, sollten auf Dauer zur Routine werden: Vor allem das häufige und gründliche Händewaschen und das Lüften.“

Auch die veränderten Abläufe in den Arztpraxen könnten beibehalten werden. „Bei Arztbesuchen gibt es in der Corona-Krise einen Lerneffekt, der Schule machen sollte: Patienten mit leichteren Infekten könnten künftig weniger in die Arztpraxen kommen, denn bei schwachen Symptomen können erfahrene Hausärzte zumeist auch am Telefon helfen.“ Bei solchen Fällen sollte es nach Ansicht von Weigeldt auch die Möglichkeit einer telefonischen Krankschreibung geben. (dpa)

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