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Zusätzlich bis zu 50 Millionen Euro

Ampelregierung stockt Medizinhilfe für ukrainische Kriegsverletzte auf

Mit dem Geld soll die stationäre Versorgung kriegsverletzter ukrainischer Soldaten und Zivilisten in Deutschland sichergestellt werden – schnell und unbürokratisch, versichert die Bundesregierung.

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Per Zug: Ukraine evakuiert schwer verletzte Soldaten und Zivilisten. Mehr als 1000 Ukrainer wurden bereits in deutschen Kliniken behandelt.

Per Zug: Ukraine evakuiert schwer verletzte Soldaten und Zivilisten. Mehr als 1000 Ukrainer wurden bereits in deutschen Kliniken behandelt.

© Ruslan / stock.adobe.com

Berlin. Deutschland stellt zusätzlich bis zu 50 Millionen Euro für die Aufnahme und Behandlung verletzter ukrainischer Soldatinnen und Soldaten bereit. Darauf hat sich die Bundesregierung am Mittwoch geeinigt. Die Kosten für die stationäre Versorgung der Kriegsverletzten sollten unbürokratisch vom Bundesverwaltungsamt in Bonn abgewickelt und beglichen werden, teilte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit.

„Die medizinische Unterstützung der Ukraine ist von zentraler Bedeutung im Kampf gegen die russische Invasion“, betonte der SPD-Politiker. Krankenhäuser in Deutschland leisteten dabei einen wichtigen Beitrag. Kein anderes westeuropäisches Land versorge so viele schwerstverletzte Soldaten und Zivilisten.

Lauterbach: Putin zerstört sogar medizinische Infrastruktur

Scharfe Kritik übte Lauterbach an Russlands Präsident Wladimir Putin. „In seinem mörderischen Angriffskrieg schreckt Putin nicht einmal davor zurück, medizinische Infrastruktur zu zerstören.“ Dem stelle sich Deutschland entgegen. Man werde der Ukraine auch weiterhin helfen, schwer verletzte Landsleute medizinisch zu versorgen.

Seit März 2022 werden wegen des russischen Angriffskriegs Schwerverletzte und Schwerkranke aus der Ukraine evakuiert und in Deutschland und anderen EU-Staaten medizinisch behandelt. Laut Innenministerin Nancy Faeser (SPD) wurden seither 1.173 Personen nach Deutschland evakuiert und in hiesigen Krankenhäusern behandelt. Unter ihnen sind außer Soldatinnen und Soldaten auch Zivilistinnen und Zivilisten. Viele der Betroffenen haben laut Regierungsangaben Gliedmaßen verloren und weisen Schuss- und Explosionsverletzungen auf. (hom)

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