Flüchtlinge

App hilft bei Arztgesprächen

Veröffentlicht:

BERLIN. Eine viersprachige Smartphone-App der AOK Nordost soll Flüchtlingen bei der Kommunikation in Arztpraxen helfen. Der "AOK HealthNavigator" übersetzt Persisch, Arabisch, Englisch und Deutsch. Er erklärt grundlegende Abläufe in der Praxis, übersetzt Fragen und Hinweise für einen Arztbesuch und ergänzt dies durch Piktogramme.

Vor der Behandlung kann über die App ein Anamnese-Fragebogen ausgefüllt werden. Während der Behandlung unterstützt sie, indem sie die vom Arzt erklärten Behandlungsschritte schriftlich übersetzt.

Nach der Behandlung können häufig verwendete Hinweise und gängige Therapieempfehlungen in der jeweiligen Sprache angezeigt werden – zum Beispiel Vorgaben für die richtige Medikamenteneinnahme.

Bei der Entwicklung der App hat das Projekt "Medizin hilft Flüchtlingen" des Vereins "Medizin hilft e.V." inhaltlich und fachlich unterstützt. Die kostenlose App ist im ersten Schritt für das unter Flüchtlingen verbreitete Smartphone-Betriebssystem Android verfügbar. Die AOK erwartet, dass die App die Arztbesuche von Flüchtlingen erleichtert und verkürzt. (di)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Professor Andreas Lob-Hüdepohl, Theologe und Mitglied des Deutschen Ethikrats

© Sophie Schüler

Allokation von Ressourcen in schwierigen Zeiten

Allgemeinmedizin, das ist „lebenslange Präzisionsmedizin“

Vor der Antibiose an die Entnahme für zwei Blutkulturen denken.

© Patchara / stock.adobe.com

DGIM-Kongress

Sepsis-Verdacht: Eine Stunde, fünf essenzielle Maßnahmen